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Fahrberichte

BMW M3 GTS

Montag, 11. Jul. 2011

Eine Rennstrecke, irgendwo im Süden Europas. Es ist die Ruhe vor dem Sturm. Denn dieses orangene Geschoss werden wir in Ascari/Portugal gleich auf den heißen Asphalt loslassen.

Der M3 GTS ist der stärkste Mittelklasse-BMW, den es ab Werk zu kaufen gibt – und der sportlichste. Nur 4,4 Sekunden vergehen vom Stand bis auf Tempo 100. Schluss ist erst bei 305 km/h. Werte eines Supersportwagens. Das verstellbare Gewindefahrwerk lässt Kurvengeschwindigkeiten zu, wie man sie sonst nur bei Porsche oder Ferrari findet..

Von außen erkennt man den aerodynamisch ausgefeilten M3 GTS vor allem am riesigen Heckflügel. Im Innenraum am Schriftzug auf dem Armaturenbrett, dem Überrollkäfig und den Recaro Schalensitzen. Wo für gewöhnlich die Rückbank ist, findet sich hier nur ein Feuerlöscher. Klimaanlage und Radio fehlen ebenfalls. Die Dämpfer sind in Zug und Druckstufe unabhängig voneinander einstellbar. Auch die Fahrzeughöhe kann verstellt werden, vorn um 16 und hinten um 12 Millimeter nach unten.

Obwohl er eine Straßenzulassung hat, ist sein Revier abseits der öffentlichen Verkehrswege. Hier, wo man keine Tempolimits kennt, fühlt sich der M3 GTS zuhause. Er basiert auf dem BMW-Dreiercoupé und bleibt auch mit ausgeschaltetem ESP gut beherrschbar.

Unter der Haube steckt ein 4,4-Liter V8, der es auf 450 PS bringt – 30 mehr als der etwas kleinere V8 beim „normalen“ M3. Für die Kraftübertragung zu den 19-Zoll-Rädern sorgt ein Sieben-Gang-Doppelkupplungsgetriebe.

Leider gibt es den M3 GTS nur 150 Mal. Und obwohl er soviel kostet wie zwei normale BMW M3, knapp 137.000 Euro, sind alle 150 schon verkauft.