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Fahrberichte

VW Tiguan

Freitag, 24. Jun. 2011

Kann eine Kreuzung aus Tiger und Leguan erfolgreich sein? Die Antwort: Sie kann. Tiguan heißt das kleine kompakte SUV aus dem Hause Volkswagen. Seit 2007 ist der Tiguan auf dem Markt und hat sich in den vier Jahren knapp 700.000 Mal weltweit verkauft. Die Mischung aus kraftvoll und wendig mit kompakten Außenmaßen kommt an. In Deutschland war im vergangenen Jahr jeder fünfte verkaufte Kompakt-SUV ein Tiguan. Jetzt ist es Zeit die nächste Generation des kleinen Geländegängers vorzustellen.

Sieben Motorisierungen sind in Europa für den Tiguan erhältlich. Alle in Verbindung mit einem Allradantrieb. Wir testen den 2.0 Liter Diesel in der stärksten Version mit 125 kw. In 8,9 Sekunden beschleunigt der Wagen von Null auf 100 km/h. Vor allem sein Drehmoment von 350 Newtonmetern sorgt für einen ordentlichen Antritt.

Innen zeigt sich der Tiguan VW-typisch klar und übersichtlich strukturiert. Zwei Ausstattungslinien stehen zur Wahl. Mit der höheren zieht serienmäßig ein Müdigkeitswarner ein.

Großzügig wie das Platzangebot für Zuladung ist auch das Raumgefühl. Vor allem durch das Panorama-Glasdach. Die Rundumsicht nach hinten ist durch die breite C-Säule allerdings ein wenig eingeschränkt.

Als einziger Geländewagen ist der Tiguan übrigens mit zwei unterschiedlich gestalteten Fronten erhältlich. Für Leute, die viel in unwegsamem Gelände unterwegs sind empfiehlt sich die Version „Track & Field“. Sie zeichnet sich durch einen größeren Böschungswinkel aus. Optisch ist sie an einer hochgezogenen Metall-Unterbodenverkleidung an der Front zu erkennen. Wir testen allerdings die Straßenoptimierte Version, deren Böschungswinkel statt 28 nur 18 Grad beträgt. Für den Alltagsgebrauch ist das absolut ausreichend.

.In Deutschland kommt der neue Tiguan Ende Juni auf den Markt. Schrittweise wird er ab August in Europa und Übersee eingeführt. In Deutschland sind der BMW X1 und der Audi Q5 harte Konkurrenten, die die neue Tiguan-Generation weiter in Schach halten muss.