Fahrberichte

Hyundai i10

Samstag, 9. Apr. 2011

Seit seiner Markteinführung vor drei Jahren hat sich der i10 von Hyundai weltweit über 800.000 Mal verkauft. Er ist zwar das kleinste Modell, dennoch - oder vielleicht gerade deshalb - ist er nach dem Kompakten i 30 in Deutschland das beliebstete Hyundai-Modell. Jetzt haben ihm die Ingenieure ein Facelift verpasst, damit der i10 seine Rolle als Bestseller auch weiter spielen kann.

Mit seinen 63 Kilowatt kann er auf der Autobahn bis 169 km/h Spitze mithalten. Doch eigentlich gehört der kleine in die Stadt. Mit den neu überarbeiteten Motoren ist der Verbrauch gesunken. Nur 4,6 Liter soll der stärkere i10 im Schnitt auf 100 Kilometer benötigen. Das sind 0,4 Liter weniger als das Vorgängermodell.

Ein Start-Stopp-System gibt es für den i10 diesmal noch nicht. Erst mit der neuen Generation 2013 wird es auf den Markt kommen. Hyundai selbst bezeichnet den i10 als Generalist. Er ist bescheiden und bietet doch das notwendige Maß an Komfort und Sicherheit und das zu einem attraktiven Preis.

An der Front fällt vor allem der neugestaltete Kühlergrill ins Auge. Seine sechseckige Form ist kennzeichnend für alle Hyundai-Modelle.

Neu ist die Wabenstruktur der Lufteinlässe. Eher rundlich war gestern. Der neue ist eckiger gestaltet - mit einer Fensterlinie die zum Heck hin ansteigt. Kurze Überhänge sorgen für Platz im Innenraum.

Mit einem zusätzliches Sicherheitspaket kommen Vorhangairbags, aktive Kopfstützen - und zum ABS - ESP hinzu. Für den Innenraum gibt es zwei Ausstattungslinien. Die höhere Version „Style“ bietet viele nützliche Extras wie einen Anschluss für den MP3-Player und Farbe bei den Sitzbezügen.

Unser Fazit: Der i10, vor allem mit der stärkeren Motorisierung, bietet eine ganze Menge fürs Geld. Kein Wunder also, wenn es preisbewusste Autokäufer vom heimischen Kleinstwagenmarkt in asiatische Gefilde zeiht.