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Fahrberichte

Audi RS3 Sportback

Donnerstag, 17. Mär. 2011

Da wird schon einiges an Staub, oder besser gesagt Schnee aufgewirbelt, wenn das jüngste RS-Modell von Audi auf die vereiste Testpiste losgelassen wird: Der Audi RS3 Sportback.

Die Unterschiede zum „normalen“ A3 Sportback sind markant: Dachkantenspoiler und großer Heckdiffusor mit Doppelrohrauspuff.

Vorne: auf sportlich getrimmter Kühler mir großen Lufteinlässen. Typisch für die RS-Modelle: Die Außenspiegel in mattsilber.

Rennsportoptik vermittelt die Wabenstruktur am Grill.

Dank des Quattro-Antriebskonzeptes und einer Vielzahl elektronischer Helfer lässt sich unser Test-RS3 ohne große Anstrengung äußerst sportlich über die Mecagliss-Teststrecke im Kanadischen Mont Tremblant bewegen. Das Fahrverhalten ist neutral, das Auto macht genau, was wir wollen. Durch die Verteilung der Antriebskraft auf alle vier Räder sind so Rundenzeiten möglich, von denen man mit Front- oder Heckgetriebenen PKW nur träumen kann. Das eingesetzte Allradkonzept unterscheidet sich bei Audi übrigens je nach Modell.

Mit dem Innenraum des Iltis von vor 30 Jahren hat das Interieur des neuen RS3 natürlich kaum noch etwas gemein. Alcantaravolant, Leder wohin man blickt.

Ende März kommt der RS3 zu den Händlern, der Preis für dieses Meisterwerk deutscher Ingenieurskunst liegt bei mindestens 49.900 Euro. Ein stolzer Preis. Wem das zuviel ist: den Allradantrieb Quattro gibt es im 118 kW starken 1,8 Liter TFSI-A3 bereits ab 27.600 Euro. Der kann zwar nicht mit solchen sportwagenähnlichen Fahrleistungen aufwarten, bietet aber ein ebenso sicheres Fahrverhalten. Auch auf Eis.