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Fahrberichte

Opel Astra Sports Tourer

Freitag, 26. Nov. 2010

2009 hat mit dem Insignia "Sports Tourer" bei Opel eine neue Kombi-Ära begonnen. Nach dem Mittelklasse-Kombi folgt jetzt mit dem Astra Sports Tourer auch in der Kompaktklasse ein zuladungsfreundlicher Allrounder.

Schon sehr früh – einem Trend aus Amerika folgend - legten die Rüsselsheimer, 1953 auf der Internationalen Automobil-Ausstellung in Frankfurt, mit dem Olympia Rekord Caravan den Grundstein ihrer erfolgreichen Kombimodell-Geschichte.

Im Vergleich zur Limousine stellt der Kombi die Designer aber noch immer vor eine schier unlösbare Aufgabe.

Innen erinnert nichts daran, dass Kombis ursprünglich eigentlich gar nicht von der Limousine abstammen, sondern ihre Wurzeln bei den Lieferwagen hatten. Hier finden fünf Personen ein gemütliches Plätzchen. Der Fahrgastraum ist ansprechend gestaltet. Das Design ist kontrastreich, sowohl bei der Farbgestaltung als auch bei den Oberflächen.

Übersichtlich, klar strukturiert und sehr hochwertig wirkt die Mittelkonsole. Und auch bei den Türgriffen wurde nichts dem Zufall überlassen. Wir testen den 1.3 CDTI Diesel mit 95 PS. Ab Januar hat Opel diesen Motor im Angebot. Seinen Verbrauch geben die Rüsselsheimer mit 4,1 Litern auf 100 Kilometer an. Gering auch der CO2 Ausstoß von nur 109 Gramm pro Kilometer.

Insgesamt umfasst das Motoren-Spektrum neun verschiedene Aggregate. Aber nur der von uns getestete 1.3 CDTI verfügt über eine verbrauchsreduzierende Start-Stopp-Technologie. Für Dynamik und Sportlichkeit sorgt das mechatronische Flexride-Sicherheitsfahrwerk. Es sorgt jederzeit für optimalen Kontakt zur Fahrbahn. Sein sportliches Äußeres verdank der Astra Sports Tourer übrigens in großen Teilen seinem großen Bruder, dem Insignia.

Frisch und selbstbewusst wirkt die Front des Astra Sports Tourers. Konsequent setzt Opel sein neues Design fort. Parallelen zum Insignia finden sich auch in der Seitenansicht. Das in die Seiten geprägte „Sichel-Motiv“ ist vom Mittelklasse-Kombi übernommen.

Als vorbildlich kann der Kofferraum bezeichnet werden. Hier ist der Platz optimal genutzt. Nichts ist durch ausladende Radhäuser oder eine aufbauende Ladekante verbaut. Der Stauraum reicht von glatten 500 Litern bis 1550 Liter bei umgeklappten Sitzen.

Äußerst praktisch ist das Flex-Fold-System mit dem sich die hintere Sitzreihe mühelos vom Kofferraum aus umlegen lässt. Dieses Feature, das sonst bislang nur in der Oberklasse zu finden war, hält im Astra Sports Tourer erstmals Einzug in die Kompaktklasse.

Auf den Astra Sports Tourer setzt Opel große Hoffnungen. Schließlich war der Astra „Caravan“, wie der kompakte Kombi bislang genannt wurde, ein sehr erfolgreiches Modell. Rund 50 Prozent aller Astra-Modelle waren in den vergangenen Jahren Kombis. An diesen Erfolg will Opel mit dem neuen Sports Tourer gerne anknüpfen.