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Fahrberichte

Volvo S 60

Samstag, 4. Sep. 2010

Kennen Sie den schon? Wohl eher nicht, denn der neue Volvo S60 wird erst im September dieses Jahres in den Markt eingeführt. Dabei glänzt er mit alten Tugenden der Schwedischen Traditionsmarke, macht aber doch alles anders. Nun, alles ist vielleicht übertrieben. Aber er bricht mit einigem was man von einem Volvo erwartet.

Vor allem im Design geht der S60 neue Wege.

Die klassischen Scheinwerfer sind Doppelscheinwerfern gewichen. Die Formen sind insgesamt fließender.

Die Seitenansicht ist ebenfalls nicht das, was man von einer klassischen Volvolimousine erwartet. Runde, fließende Formen, wohin das Auge blickt. Am Heck dominieren die breiten Rückleuchten.

Unter der Haube unseres Test-S60 leistet ein 6-Zylinder-Benziner satte 304 PS. Neu: Die Typbezeichnung T6 bezeichnet nicht mehr die Zylinderzahl, die Motoren werden jetzt nach ihrer Leistung durchnummeriert.

Auf der Straße macht der S60 eine sehr gute Figur. Die Lenkung ist präzise, das beim T6 serienmäßige Geartronic-Automatikgetriebe zeigt ebenfalls keine Schwächen. Durch den Allradantrieb wird jederzeit eine gute Traktion gewährleistet.

Serienmäßig gibt es beim S60 das Volvo-City-Safety-System, dass hilft, im Stadtverkehr Auffahrunfälle zu vermeiden. Gegen Aufpreis kann man dieses System um eine Fußgängererkennung mit automatischer Vollbremsung erweitern. Wir wollen wissen, wie dieses System arbeitet.

Ein weiteres Gimmick ist ein Tempomat, der im Stadtverkehr oder im Stau dem Vordermann folgt.

Zum Innenraum: Die Sitze sind bequem, der Platz hinten ist ordentlich bemessen. Die Armaturentafel ist dem Fahrer zugeneigt, das schlichte Design mit der freischwebenden Mittelkonsole haben die Schweden beibehalten.

Volvos sind seit jeher bekannt für ein hohes Maß an Sicherheit, das sie bieten. Was das angeht, bleibt der S60 der Familientradition treu. Dafür macht er in punkto Design vieles anders, aber nicht schlechter. Positiv: Das serienmäßige City-Safety-Paket. Ein kleiner Wermutstropfen: Die Fußgängererkennung gibt es nur in Verbindung mit Toter-Winkel-Assistent, Übermüdungswarner und Abstandsregeltempomat für knapp 2.000 Euro in Deutschland extra.