Fahrberichte

Alfa Romeo Spider

Samstag, 4. Sep. 2010

Es gibt Autos, die sind nicht vernünftig und wollen es auch gar nicht sein. Sie wollen auf der Straße Spaß machen. Der Alfa Romeo Spider gehört auf jeden Fall dazu. In seiner aktuellen Generation ist er seit 2006 erhältlich. Scheinwerfer wie Felgen sind ein Blickfang.

Das Softtop macht den Spider zum Traumbegleiter an heißen Sommertagen. Im Vergleich zum geschlossenen Bruder, dem Brera, kostet das offene Modell in Deutschland mit 31.950 Euro genau 3.000 Euro mehr. Eine gute Investition finden wir.

Vollkommen automatisch verschwindet das zusammengefaltete Verdeck in einer separaten Box. Die 253 Liter Kofferraumvolumen bleiben komplett erhalten.

Wir testen den Spider mit dem kleineren der beiden Benzinmotoren. Er leistet 200 PS bei 1,8 Litern Hubraum. Mit diesem Motor will Alfa zeigen, dass der Spider doch gar nicht so unvernünftig ist, denn im Vergleich zum Vorgängermodell, einem 2,2 Liter Saugmotor, erreicht der neue Motor dank Turboaufladung und Benzindirekteinspritzung bessere Leistungsdaten.

Eine Sekunde schneller, nämlich in 7,8 Sekunden erreicht der Spider Tempo 100 km/h.

Statt bei 224 ist jetzt erst bei 235 km/h ende mit Vortrieb.

Vier Auspuffendrohre hat Alfa dem Roadster spendiert.

Statt gebürstetem Aluminium auf Lenkradspeichen und Mittelkonsole gibt es als Sonderausstattung auch echte Kohlefaser-Applikationen. Wohl eher eine Spielerei.

Die Farbe der Ledersitze ist sicherlich Geschmackssache. Die Kontrastwirkung zu Karosserie und Stoffverdeck ist aber auf jeden Fall gelungen.

Unser Fazit diesmal: Der Sommer lässt sich kaum schöner genießen als in einem Cabrio. Und mit dem Spider lässt sich die individuelle Note perfekt unterstreichen. Farblich liegt man mit einem weißen Wagen dieses Jahr voll im Trend. Kurzum, wer sich mit diesem schicken Italiener blicken lässt ist IN.