Fahrberichte

BMW S1000RR

Samstag, 4. Sep. 2010

BMW betritt völliges Neuland und liefert nach nur vier Jahren Entwicklungszeit direkt einen Knaller ab. Seit 2009 mischen die Bayern bei der Superbike-Weltmeisterschaft mit. Bedingung hierzu: Zur Rennversion muss es auch eine Serienmotorrad mit Straßenzulassung geben. Und Voilà: das ist sie. Die BMW S 1000 RR.

Das Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen.

Schlank ist die Maschine, trotz ihrer 999 Kubikzentimeter Hubraum.

Und leicht ist sie. Startbereit, mit vollem Tank, bringt sie 206,5 Kilogramm auf die Waage.

Auf Fahrdynamik und die Ergonomie wurde großen Wert gelegt. Schließlich soll sich der Fahrer wohl fühlen.

Beim Design stand ganz klar die Funktion im Vordergrund.

Mit 193 PS ist die Maschine ein wahres Monster. Damit sie auch auf öffentlichen Straßen kontrollierbar bleibt, sind für 1220 Euro extra „Race ABS“ und die Traktionskontrolle DTC wärmstens zu empfehlen.

Vier verschiedene Abstimmungen kann der Fahrer wählen. Im „Rain“-Modus ist die Leistung auf 150 PS gedrosselt. Etwas agiler: der „Sport“-Modus. Doch Vorsicht: hier stehen bereits die vollen 193 PS zur Verfügung.

Für die Rennstrecke stehen je nach Art der Bereifung die Modi „Race“ und „Slick“ zur Wahl. Für noch mehr Fahrspaß sorgt der optionale Schaltassistent, der das Hochschalten ohne den Einsatz der Kupplung erlaubt.

Race-ABS und DTC lassen sich auch ausschalten. Dazu sollte der Fahrer allerdings seinen eigenen Grenzbereich genausten kennen. Dann ist der Ritt Rennsport-feeling pur.

In 2,9 Sekunden beschleunigt die Maschine aus dem Stand auf 100 km/h.

Ab 15.500 Euro ist die BMW S 1000 RR in Deutschland zu bekommen.