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Fahrberichte

Porsche Boxster Auto Videonews

Donnerstag, 12. Jul. 2012

Sommerzeit ist Cabriozeit. Da kommt der Porsche Boxster gerade gelegen. Also nichts wie ab auf die Autobahn und ordentlich Gas geben. Aber: Bei hohen Geschwindigkeiten auf der Autobahn da wird der Boxster doch ein wenig unruhig. Da merkt man, dass ihm die Landstraße wesentlich besser liegt.

Sommerzeit ist Cabriozeit.

Da kommt der Porsche Boxster gerade gelegen. Also nichts wie ab auf die Autobahn und ordentlich Gas geben. Aber:

Bei hohen Geschwindigkeiten auf der Autobahn da wird der Boxster doch ein wenig unruhig. Da merkt man, dass ihm die Landstraße wesentlich besser liegt.

Dann also doch lieber runter von der Schnellstraße. Cabriofahren mit über 200 km/h ist auf Dauer ohnehin etwas ungemütlich. Aber es geht.

Also auf der Landstraße, da fühlt sich dieser Boxster zuhause. Durch den Mittelmotor wird das so agil das ganze Fahren, das macht richtig Spaß.

Der Vorteil dieser Bauart ist die ausgeglichene Gewichtsverteilung zwischen den Achsen.

Aber vorsicht: Der Grenzbereich, der den Fahrer vor einem Ausbrechen warnt, wird dadurch sehr klein. Bis es soweit ist, liegt der günstigste Zuffenhausener sicher auf der Straße, ohne dabei zu unbequem zu werden. Und auch ein Sportwagen muß nicht immer am Limit gefahren werden.

Naja gut, schnell fahren ist mit nem Porsche ja jetzt kein großes Problem, da weiß jeder, das kann der. Wie sieht's denn aus mit langsam fahren? Das Problem ist die Dosierung des Gases. Man kann aber durchaus auch langsam fahren mit einem Porsche. Aber ich glaube die Leute hier finden das doof. Da fahr ich besser mal wieder schnell.

Selbstverständlich nur so schnell, wie es die Verkehrsregeln es zulassen. Bei einem Auto, das in 5,8 Sekunden auf Tempo 100 ist erfordert das zwar viel Selbstbeherrschung des Fahrers, ist aber zu meistern.

In unserem Test brauchte der Boxster etwa einen Liter mehr als die angegebenen 9,1 Liter. Für seine Leistung dennoch ein akzeptabler Wert.

O-Ton

Zweihundertfünfundfünfzig PS hat der Boxster hier, jetzt wollen wir mal schauen, wo denn hier der Motor ist.

Hm. Hier ist er nicht.

Schauen wir mal hier hinten.

Hier ist auch kein Motor. Tja. Die haben nicht etwa den Motor vergessen in Zuffenhausen sondern der Boxster ist ein Mittelmotorcabriolet. Das heißt der Motor sitzt zwischen Fahrgastraum und hinterem Kofferraum, dadurch kann man ihn aber leider nicht sehen. Es sei denn man guckt hier rein und gibt sich Mühe etwas in diesem Lüftungsschlitz zu erkennen.

Wie jeden Porsche prägen auch den Boxster die flache Front und die hohen Radläufe mit den weit außen platzierten Scheinwerfern.

Gegenüber der stärkeren "S"-Variante kommt der Boxster serienmäßig mit 17-Zoll Rädern daher.

Der Boxster hat ja irgendwie das Image, ein Hausfrauenporsche zu sein, ein etwas besserer Einkaufswagen. Deswegen hab ich hier mal etwas vorbereitet, und wir wollen mal schauen, wie viel wir denn in die zwei Kofferräume vom Boxster bekommen, ob's denn wirklich ein Einkaufswagenersatz ist.

Der Anfang sieht vielversprechend aus. Doch dann...

Das passt hier hinten nicht rein.

130 Liter Einkäufe passen in den hinteren Stauraum. Allerdings ist er ziemlich flach, so dass große Gegenstände woanders verstaut werden müssen.

So, mit den beiden Teilen dürften wir hier vorne eigentlich keine Probleme haben. Schauen wir mal.

Vorne passen nocheinmal 150 Liter Gepäck hinein. Und hier findet auch unser großer Karton Platz.

Ja, passt alles. Ich würd sagen der Boxster ist durchaus vom Ladevolumen so gut wie ein Einkaufswagen, aber: er sieht ja schon ein bisschen besser aus, oder?

Und nicht nur das: er ist auch viel bequemer. Denn wo bekommt man schon einen Einkaufswagen mit Ledersitzen, Klimaanlage und Navigationssystem?

Und auch vom Fahrverhalten kann kein Einkaufswagen mithalten. Präzise Lenkung und ein blitzschnell schaltendes Doppelkupplungsgetriebe lassen kaum Wünsche offen. Nur eine Sache wäre da noch.

Etwas müßig ist das rückwärts einparken, weil nach hinten die Sicht nicht wirklich optimal ist. Also wenn man sich dieses Auto holt, sollte man auf jeden Fall eine Einparkhilfe mitbestellen.

Die macht den Boxster zwar gut 500 Euro teurer, ein neuer Stoßfänger ist aber um einiges teurer.

Sommer, Sonne, Sonnenschein lass ich in mein Herz hinein, und der Porsche Boxster der hat auch einen Platz in meinem Herzen verdient. Allerdings muß ich jetzt erstmal zum Friseur und mir eine vernünftige Cabriofrisur machen lassen.