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Sonstige

Toyota auf der Polis Mobility in Köln

Montag, 30. Mai. 2022

Polis Mobility, so heißt die neue Messe in Köln, mit der die Veranstalter die Mobilität der Zukunft für jedermann zugänglich machen wollen. „Wir haben den 360-Grad-Blick über alle Branchen und Sektoren hinweg und verstehen uns nicht als Produktshow, sondern als Dialogplattform“, lautet die Aussage.

Toyota Deutschland, ebenfalls in Köln ansässig, ist mit von der Partie.

Andre Schmidt, Präsident Toyota Deutschland:

Auch die Oberbürgermeisterin der Stadt Köln Henriette Reker hat es sich nicht nehmen lassen, einen Rundgang über diese neue Messe zu machen.

Der BZ4x ist mit einer 71,4 kWh Batterie ausgestattet und soll so etwa 450 Kilometer zurücklegen können, bevor er geladen werden muss. Antriebsseitig wird es verschieden Motorisierungen geben, den Einstieg bildet ein 204PS starkes Aggregat an der Vorderachse, welches den Wagen in 8,4 Sekunden von 0 auf 100 und bis 160km/h beschleunigen kann. Die Preise beginnen bei etwa 48.500 Euro in Deutschland.

Der Mirai wird ebenfalls rein elektrisch angetrieben, tankt jedoch Wasserstoff und erzeugt seinen Strom mit dem kleinen bordeigenen Kraftwerk selbst. Je nach Fahrweise sind bis zu 650 km Reichweite möglich, das Tanken geht ähnlich schnell wie bei einem Verbrenner oder Erdgas-Auto. Das Fahrzeug leistet 182 PS (134 kW) allerdings ist der Spaß nicht ganz billig, denn es werden mindestens 63.900 Euro fällig.

Ein Fahrzeug der ganz anderen Art ist der i-ROAD. Er kombiniert die Vorzüge eines Autos mit der Wendigkeit eines Zweirads und das ebenfalls rein elektrisch. Eine volle Batterie reich für etwa 50km und man bleibt selbst bei Regen trocken.

Mit der Mobilitätsmarke Kinto geht Toyota einen Schritt weg vom klassischen Automobilbauer hin zum Mobilitätsanbieter. Hier können Fahrzeuge geleast oder auch flexibel und nur bei Bedarf gebucht werden. Dabei gibt es verschiedene Arten und Größen von Fahrzeugen, egal ob kompakter Yaris oder den eingangs erwähnten Mirai.

Mit dem Projekt Woven City arbeitet Toyota an der Stadt der Zukunft: Auf einem 175 Hektar großen Gelände am Fuße des japanischen Mount Fuji entsteht eine Modell-Metropole. Als „lebendiges Labor“ wird Woven City sowohl klassische Einwohner als auch Forscher beherbergen, die vor Ort Technologien wie Autonomie, Robotik, persönliche Mobilität und KI in einer realen Umgebung testen und entwickeln können.

Die Kölner von Ford haben ebenfalls einen Stand auf der Messe wo es unter anderem den Mustang Mach-e und den vollelektrischen E-Transit zu sehen gibt.

Je nach Resonanz und Erfolg der Messe könnte sie zukünftig jedes Jahr stattfinden.