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Fahrberichte

Cupra Formentor VZ5

Donnerstag, 24. Mär. 2022

Mit dem Formentor stellte Cupra sein erstes eigenständiges Design vor und zeigte mit der elektrifizierten Version gleichzeitig, wie sich das Unternehmen seine Zukunft vorstellt. „Bis zum Jahr 2030“, so Entwicklungschef Werner Tietz, „wird Cupra eine elektrische Marke sein.“

Doch Ausnahmen bestätigen die Regel, denn mit dem VZ5 zeigen die Spanier eine Version, die von vollelektrisch kaum weiter entfernt sein könnte. Nein, hier geht es um Fahrpaß und Emotionen.

„VZ“ steht im Spanischen für „veloz“ (= schnell). Unter der Haube des Sport-SUV, dem die Designer der Cupra-Garage einen eigenständigen Auftritt schneiderten, arbeitet ein Fünfzylinder aus dem Audi-Regal mit 390 PS (287 kW) und einem Drehmoment von 480 Newtonmetern.

Für den Standardsprint braucht der Wagen gerade einmal 4,2 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit ist auf 250 km/h limitiert.

Offensichtlich besteht zwischen Barcelona und Ingolstadt eine ganz besondere Beziehung, denn als Volkswagen den 2,5-Liter TSi-Motor übernehmen wollte, winkten die Audi-Verantwortlichen ab. Eine Einschränkung gibt es allerdings, denn Audi gibt nur 7000 Einheiten dieses Motors ab, entsprechend werden auch nur 7000 VZ5 erhältlich sein. Eine limitierte Sonderedition, wenn man so will, mit der man sich bei Cupra von solchen Antrieben gebührend verabschieden möchte.

Ebenso wie der aktuelle Audi RS3 verfügt der Formentor über den neu entwickelten torque splitter an der Hinterachse, der mittels zwei Lamellenkupplungen das Antriebsmoment variabel von 0 bis 100% zwischen den Rädern verschieben kann.

Das ermöglicht auch einen Drift Modus, der gerade bei rutschigem Untergrund eine wahnsinns Freude aufkommen lässt.

Trotz seiner bauartbedingt leicht erhöhten Karosserie liegt der Formentor ausgezeichnet in der Kurve und neigt kaum zum Wanken.

Die Preise für einen solchen Power-Formentor beginnen bei 61.650 Euro in Deutschland.