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Fahrberichte

Opel Grandland

Donnerstag, 2. Dez. 2021

Ohne X dafür mit mehr Ausstattung, so präsentiert Opel die neuste Generation des Grandland. Seit seiner Markteinführung wurden insgesamt 300.000 Exemplare weltweit verkauft – 70.000 blieben in Deutschland.

Bei der Überarbeitung des Erfolgsmodells spendierten die Kreativen in Rüsselsheim dem Modell auch die neue Frontpartie, die ihn auf Anhieb als Mitglied der Opel-Familie ausweist.

Während beim Fahrwerk und Antrieben nichts Grundlegendes verändert wurde, erhielt der Grandland einige neue Ausstattungsdetails. Dazu gehört das optionale adaptive Intellilux LED Pixel Licht. Hinter dem verbalen Monster verbirgt sich eine Lichtanlage, die 168 LED-Elemente an den beiden Seiten des Vizors bündelt, und die das Licht so steuern, dass der Gegenverkehr nicht geblendet wird. Ebenfalls für die Fahrt im Dunkeln ist Night Vision gedacht, ein Kamerasystem, das im Grandland sein Debut gibt. Die im Vizor montierte Infrarot-Kamera erkennt Personen oder Tiere, die sich bis zu 100 Meter vor dem Fahrzeug befinden.

Als Antriebsmöglichkeiten stehen drei Benziner und ein Diesel bereit. Deutlich interessanter dürfte aber die elektrifizierte Abteilung sein. Hier gibt es die zwei Plug-in-Hybrid Versionen Grandland Hybrid und Grandland Hybrid4, bei dem ein zweiter E-Motor den Allradantrieb ermöglicht. Während der Fronttriebler eine Systemleistung von 224 PS (165 kW) abruft, kommt die Kombination im Hybrid4 auf 300 PS. Opel verspricht für die beiden Hybrid-Modelle eine Reichweite von 65 Kilometern, die allerdings einen behutsamen Umgang mit der Beschleunigung verlangen. Die Reichweite lässt sich durch eine deutlich eingreifende Rekuperation noch verbessern, wenn der Schalthebel auf die Stellung „B“ geschoben wird. Der Verbrauch soll laut WLTP-Messverfahren zwischen 1,2 und 1,8 Litern liegen, die im Alltag allerding eher schwer zu erreichen sein dürften.

Im Elektromodus erreichen beide Versionen eine maximale Geschwindigkeit von 135 km/h. Danach ist der Verbrenner gefordert, der maximal 225 km/h oder 235 km/h erreicht.

Neben dem moderneren Außendesign, wurde auch der Innenraum gründlich renoviert. Der Mensch hinter dem Lenkrad blickt nun auf zwei Bildschirme, über die sich die wichtigsten Einstellungen auch per Sprachsteuerung steuern lassen. Gleichzeitig blieben konventionelle Tasten an ihrem Platz, die sich intuitiv bedienen lassen.

Die Preisliste für den Grandland beginnt bei 27.250 Euro für den kleinen Benziner und 32.810 Euro für den Diesel. Die beiden Hybrid-Varianten kosten 44.290 Euro bzw. 50.440 Euro für die stärkere Allradvariante.