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Fahrberichte

Citroën C3 Aircross

Donnerstag, 7. Okt. 2021

Mit der neuesten Generation des C3 Aircross schlägt Citroën eine neue Richtung ein. Schluss mit den süßen Kulleraugen an der Front. Der neue sieht deutlich erwachsener aus als sein Vorgänger. Der C3 Aircross, eine Mischung aus Kleinwagen und SUV, ist ein erfolgreiches Modell. In Europa haben die Franzosen seit 2017 340.000 Exemplare abgesetzt. In Deutschland waren es immerhin 25.000 Käufer, die sich von den handlichen Abmessungen, dem variablen Innenraum und den 520 Litern Kofferraumvolumen überzeugen ließen.

Der neue Aircross lehnt sich mit schärferen Konturen und einem Chromschild näher an die übrigen Baureihen von Citroen an. Der neue Unterfahrschutz vorne und vier neue Rad-Designs, drei neue Farbtöne für den Lack und die Individualisierung der hinteren Seitenscheiben mit farbigen Dekorrahmen sind weitere Modifizierungen des Auftritts.

Doch auch im Innenraum wurde Hand angelegt, neue Sitze bieten mit einer 1,5 Zentimeter starken Polsterung und thermisch neutralen Bezügen mehr Komfort, die Mittelkonsole mehr Funktionalität und Volumen. Optisch unterstreicht das Panorama-Glasschiebedach weiterhin das gute Raumgefühl.

Technisch orientiert sich der Aircross am bisherigen Modell. Im Angebot sind zwei 1,2-Liter-Benziner, wovon der Dreizylinder mit der sechsstufigen Automatik 21 PS gewinnt und damit auf 131 PS Leistung kommt. Ähnlich aufgestellt ist der vierzylindrige Diesel mit 1,5 Liter Hubraum. Kombiniert mit dem Sechsgang-Schaltgetriebe leistet er 102 PS, als Automatikversion bringt er es auf 120 PS. Die Normverbräuche liegen bei 4,8 und 5,0 Liter Benzin und jeweils 4,1 Liter Diesel auf 100 Kilometer. Gut zehn Sekunden vergehen bei der Beschleunigung von 0 auf 100 km/h, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei maximal 195 km/h, die der stärkere Benziner erreicht.

Zwar sind die Selbstzünder-Versionen unverändert im Programm, eine große Zukunft werden sie wohl nicht haben. Bis 2025 will Citroen in allen Baureihen eine elektrifizierte oder elektrische Version anbieten. Ob danach noch Motoren mit Brennverfahren angeboten werden ist, angesichts der drohenden Sperrungen von Innenstädten für sie mehr als ungewiss.

Die Preisliste startet bei 18.790 Euro mit dem Basismodell. Teurer wird der Einstieg bei den Dieselversionen, die es erst ab der zweiten Ausstattungsstufe Feel Pack mit dem gleichstarken Selbstzünder für mindestens 22.840 Euro gibt.