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Sonstige

Extreme E Saisonauftakt: ABT CUPRA XE startet ins Abenteuer

Mittwoch, 7. Apr. 2021

Mit einem spektakulären Auftakt in der Wüste von Saudi-Arabien startet die erste rein elektrische Offroad Rennserie der Welt Extreme E in ihre Premierensaison. Als erster und einziger großer Automobilhersteller stellt sich das deutsche Abt Cupra XE Team dem herausfordernden Dünen-Parcours.

Thibaud Vincent-Genod, CUPRA Global Brand Manager

„Es geht nicht nur darum, hier zu sein, um Motorsport zu betreiben. Natürlich ist das sehr wichtig, und es ist Teil der DNA unserer Marke, aber wir sind auch hier, um über Nachhaltigkeit und Gleichberechtigung zu sprechen, und das ist es was unsere Marke so anders und modern macht. Das ist der Grund, warum wir hier sind und uns mit ABT zusammen auf diese unglaubliche Reise namens Extreme E begeben.“

Die neue Rennserie will auf die Auswirkungen des Klimawandels wie sich immer stärker ausbreitende Wüstenregionen, Wasserknappheit und in der Folge hunderte Millionen von Klimaflüchtlingen in einigen der am meisten gefährdeten Umgebungen der Welt aufmerksam machen und den Einsatz von Elektroautos fördern.

David Coulthard, Formel 1 Vizeweltmeister 2001

„Ich denke, dass es eine ganz besondere Veranstaltung ist, denn natürlich geht es um Motorsport, aber es geht auch um die Förderung von Nachhaltigkeit, um den Klimawandel und seine Auswirkungen. Manch einer mag vielleicht sagen, okay, aber man muss all die Leute hierhin bringen, ist das dann wirklich eine gute Sache? Nun, wenn es auf die Problematiken aufmerksam macht und die Anzahl der Menschen, die sich der Herausforderungen bewusstwerden, wirklich vergrößert, dann denke ich, ist es eine gute Sache ist.“

Gleichzeitig ist die Extreme E die erste Motorsport Rennserie in der Fahrerinnen und Fahrer gleichberechtigt in einem Team, gemeinsam um den Sieg kämpfen. Für das Abt Cupra XE Team gehen Claudia Hürtgen und Mattias Ekström mit dem 400 kW starken e-CUPRA ABT XE1 an den Start.

Jutta Kleinschmidt, Rallye Dakar Siegerin 2001

„Ein Mann und eine Frau fahren zusammen in einem Auto, sie arbeiten als Team zusammen, sie müssen sich gegenseitig helfen, um erfolgreich zu sein. Das ist ein tolles Format."

Für das Abt CUPRA XE Team sollte der Saisonauftakt in der Wüste von Al-Ula zu einer wahren Achterbahnfahrt werden. Nach einem erfolgreichen ersten Shakedown am Freitag folgte im Qualifying am Samstag für Hürtgen die gerade noch auf dem Weg zu einer Top-Zeit war aufgrund eines technischen Defekts die größte Schrecksekunde des Wochenendes.

Claudia Hürtgen, ABT CUPRA XE

„Spektakulär war es. Hat sich auch so angefühlt im Fahrzeug. Nach dem Unfall im Auto selber, Sekunden sind Minuten und Minuten sind Stunden. Ich habe dann schnell versucht zu checken was mit weh tut, was mir nicht weh tut und ruhig zu bleiben. Danach, als ich dann auf dem Weg zurück war hier zum Teamzelt bin ich noch im Medical Center gecheckt worden. Dann war ich wirklich 30 Minuten danach wieder im Zelt und für mich war es okay. Ich fühle mich ganz okay, den Umständen entsprechend sehr gut, wenn man den Unfall gesehen hat.“

Während Hürtgen unverletzt ausstieg, bescherte der Unfall den Mechanikern und dem gesamten Team eine lange Nachtschicht

Mattias Ekström, ABT CUPRA XE

„Ich habe ja ein Jahr in der Schule KFZ-Mechaniker studiert. Dann habe ich festgestellt, das ist nix für mich, aber in der Not weiß ich ja, wie es geht.“

24 Stunden dauerte es bis der e-CUPRA ABT XE1 pünktlich zum Shootout-Rennen wieder aufgebaut war.

Mattias Ekström, ABT CUPRA XE

„Unser Shootout-Rennen liegt vor uns. Da geht es um Platz 7 und 8. Auto Nummer 9 ist schon ausgefallen. Wir werden gegen das Ganassi Auto fahren und die ganzen Jungs, die haben ja sehr viel gearbeitet heute Nacht und das Auto ist fast wieder ganz. Es fehlen noch ein paar Aufkleber, aber wir sind sehr glücklich was die geleistet haben. Jetzt kann man nur sagen, drückt die Daumen, beim letzten Rennen und dann sind wir auch schon durch.“

Doch die Freude über die Teamleistung wehrte nicht lange und das nächste Drama wartete schon. Im entscheidenden Rennen um wichtige Punkte wurde Hürtgen nach erfolgreichem Fahrerwechsel mit Ekström in Führung liegend von der Konkurrenz getroffen und musste den Lauf vorzeitig beenden.

Claudia Hürtgen, ABT CUPRA XE

„Das Auto hat perfekt funktioniert. Wir hatten keinerlei Probleme in dem Rennen bis, ich glaube, einen Kilometer vor Schluss, wo natürlich so ein Unfall, wenn es um Platz 7 oder 8 geht, einfach nicht passieren darf. Das ist meine Meinung dazu. Wenn man nicht sieht, dann muss man halt die Geschwindigkeit rausnehmen und nicht denken ich muss jetzt doppelte Geschwindigkeit fahren. Das war ein bisschen enttäuschend, weil danach wäre noch genug Platz gewesen und für uns war es einfach wichtig wieder zurückzukommen mit dem Auto, das Auto zu checken, zu schauen ob das alles in Ordnung ist für die nächste Veranstaltung. Für mich wieder ins Auto zu kommen und das Gefühl zu haben wieder im Auto zu sitzen nach dem Unfall von gestern. Das hat alles geklappt aber da Ende war natürlich sehr enttäuschend wieder.“

Den ersten Sieg der Extreme E sicherte sich das Rosberg X Racing Team.

Am Ende bleiben dem Abt Cupra XE Team 13 Punkte und jede Menge Erfahrung für die kommenden Meisterschaftsläufe.