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Sonstige

Seat Jahrespressekonferenz

Mittwoch, 24. Mär. 2021

Im Rahmen seiner Jahrespressekonferenz gab Seat die Zahlen für das Verkaufsjahr 2020 bekannt. In diesem Jahr hatte vor allem Covid 19 einen starken Einfluss auf die Ergebnisse.

So belief sich der Nettoumsatz auf knapp 8,9 Milliarden Euro, deutlich weniger als in den Jahren zuvor, jedoch immer noch mehr als in 2016.

Ein Großteil des Umsatzes entfällt mit rund 82% auf den Export, der Rest entstand im Heimatland der Marken.

Trotz des Rückgangs erreichte der durchschnittliche Umsatzerlös pro Fahrzeug mit 16.370 Euro einen neuen Rekordstand.

Das operative Ergebnis ist mit minus 418 Millionen Euro zwar schlecht, aber nicht so schlimm wie befürchtet ausgefallen.

Nichts desto trotz konnte ein positiver Bruttobetriebsgewinn von 157 Millionen Euro erwirtschaftet werden.

Der Gewinn nach Steuern lag bei minus 194 Millionen Euro.

Trotz der negativen Zahlen hat Seat auch weiterhin in die Zukunft investiert. Mit insgesamt etwas über 1 Milliarde Euro für Forschung und Entwicklung lag der Wert über denen von 2016 und 17.

Seats erklärtes Ziel ist es in den nächsten Jahren die Automobil-Industrie zu elektrifizieren. So werden bis 2025 zwei vollelektrische Fahrzeuge auf den Markt kommen. Nach dem CUPRA Born, der bereits Ende 2021 erhältlich sein wird folgt 2024 der Cupra Tavascan. Er basiert auf der MEB Plattform des Volkswagen Konzerns. Zusätzlich plant Cupra die Expansion nach Australien.