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Fahrberichte

Stromer zum Schnäppchenpreis: Der Mazda MX-30

Dienstag, 29. Dez. 2020

Mazda geht seine eigenen Wege, auch bei seinem ersten Elektroauto MX-30. Während die meisten anderen Hersteller nach immer größeren und schwereren Batterien für möglichst hohe Reichweiten streben, setzt Mazda auf „Richtsizing“ um den CO2 Rucksack des Fahrzeugs von Beginn an möglichst gering zu halten und dennoch alltagstaugliche Reichweiten zu bieten.

Das 35,5 kWh große Akku Paket im Fahrzeugboden wiegt nur 310 Kilogramm und bringt den Mazda MX-30 auf knapp 1,7 Tonnen Gesamtgewicht. Dafür reicht der Saft nach WLTP für 200 km was für die meisten Pendlerrouten und täglichen Fahrten ausreichen sollte.

Optisch beweisen die Mazda Designer ein stilsicheres Händchen. Genau wie das Verbrenner Modell CX-30 bringt es der MX-30 mit seinem Coupé ähnlichen Dach auf eine Gesamtlänge von 4,40 Metern. Auffälligster Unterschied sind die gegenläufig öffnenden Fondtüren, die ohne B-Säule auskommen. Sie sollen die Rückbank als einladendes Sofa darstellen und erlauben durch ihre fast 90 Grad Öffnung das bequeme Einsteigen nach hinten. Der Kofferraum selbst schrumpft im Vergleich zum CX-30 allerdings um 70 auf 366 Liter.

Ein weiteres Highlight des MX-30 ist der Innenraum. Auf der schwebenden Mittelkonsole befinden sich der Schaltknauf sowie der Dreh-Drück-Steller für den 8,8 Zoll Infotainment-Bildschirm im Armaturenträger und den 7 Zoll Touchscreen für die Klimatisierung. Durch den Wegfall des Kardantunnels ergibts sich darunter zusätzlicher Stauraum der ebenso wie das Fach vor der Konsole als Tribut an die Anfänge des japanischen Unternehmens mit Kork bezogen ist.

Angetrieben wird der MX-30 von einem 145 PS starken Elektromotor, der den frontgetriebenen Mazda in 9,7 Sekunden auf Tempo 100 beschleunigt. Die Höchstgeschwindigkeit aus Effizienzgründen auf 140 km/h begrenzt.

Mit dem bordeigenen Wechselstromlader kann der MX-30 einphasig über eine Wallbox mit 6,6 kW oder an einer Schnellladesäule mit 50 kW wieder aufgeladen werden. Ein Ladevorgang von 0 auf 80% dauert dann rund 30 bis 40 Minuten.

Die Einstiegsversion startet ab 32.650 Euro in Deutschland.