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Fahrberichte

Elektrotransporter aus Rüsselsheim: Der neue Opel Vivaro-e

Freitag, 18. Sep. 2020

Mit dem neuen Vivaro-e bringt Opel das erste leichte Nutzfahrzeug mit Elektroantrieb aus Rüsselsheim auf den Markt. Mit einer Leistung von 100 kW bzw. 136 PS und einem maximalen Drehmoment von 260 Newtonmetern erreicht der Elektrotransporter eine auf 130 km/h begrenzte Höchstgeschwindigkeit.

Die Batterie befindet sich im Fahrzeugboden zwischen den Achsen und senkt den Schwerpunkt.

Kunden können zwischen zwei unterschiedlich großen Batterien wählen. Je nach Bedarf stehen ein Akku mit 50 kWh für eine Reichweite von bis zu 230 Kilometern und eine 75 kWh große Batterie für maximal 330 Kilometer nach WLTP zur Verfügung. Unabhängig von der Batteriegröße kommen Waren so stets emissionsfrei von Tür zu Tür.

Aufladen lässt sich die Batterie über jede beliebige Steckdose, an der Wall Box zu Hause oder per Fast Charger mit 100 kW Gleichstrom. So ist die 50 kWh große Batterie in nur rund 30 Minuten zu 80 Prozent wieder aufgeladen. Beim größeren 75 kWh Akku werden dafür knapp 45 Minuten benötigt.

Dabei schleppt der neue Elektrotransporter mit bis zu 1200 Kilogramm maximaler Zuladung fast so viel wie sein Verbrenner Bruder mit Zweiliter-Dieselmotor. Weit öffnende Heck- und Seitentüren erleichtern dabei das Beladen genauso wie das Ein- und Aussteigen der Passagiere. Zusätzlich ist der Vivaro-e der bisher einzige Stromer in seinem Segment der mit Anhängerkupplung bestellbar ist und Anhängelasten von bis zu 1000 kq ziehen kann.

Verfügbar ist der Elektrotransporter wahlweise als klassischer Transport, als Doppelkabine sowie als Kombi. Neben einer kleinen 4,60 m langen Version bietet Opel Fahrzeuglängen von 4,95 m und 5,30 m an. Die Ladevolumina der beiden größeren Versionen fassen 5,8 bzw. 6,6 Kubikmeter.

Bestellbar ist der neue Vivaro-e seit Juli und rollt noch in diesem Jahr zu den ersten Kunden. Die Preise beginnen bei 35.650 Euro.