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Herstellerberichte

Elektropower aus Spanien: Aus Seat el-Born wird CUPRA el-Born

Donnerstag, 9. Jul. 2020

In der Casa Seat in Barcelona präsentiert der spanische Automobilhersteller die Zukunftsstrategie des Unternehmens. Zwischen 2020 und 2025 wird Seat fünf Milliarden Euro in die Forschung und Entwicklung investieren. Im Seat Technical Centre sollen vor allem neue Projekte zur Elektrifizierung der Flotte vorangetrieben werden. Zudem bekommen die Werke in Martorell und Barcelona neue Produktionsanlagen.

Mit der Investition bereitet sich Seat auf die Entwicklung neuer Modelle und die Produktion neuer Fahrzeuge in Martorell vor und will so den Erhalt von Arbeitsplätzen und die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens sicherstellen.

Trotz großer Herausforderungen und dem Einfluss durch COVID-19 auf die Automobilindustrie hat das Seat Werk in Martorell seine übliche Produktionskapazität fast wieder erreicht und produziert mittlerweile rund 1.900 Fahrzeuge täglich. Auch das Werk in Barcelona und das Komponentenwerk produzieren mit nahezu den üblichen Produktionsvolumina. Das Werk in Martorell startet nun in die zweite Jahreshälfte, die durch den Produktionsstart des neuen Cupra Formentor, dem ersten 100-prozentigen Cupra Modell, des neuen Seat Leon und der Cupra Leon Hybridmodelle geprägt sein wird.

Der als Konzeptfahrzeug präsentierte el-Born, das erste vollelektrische Modell von Seat, wird unter der Performance-Marke Cupra auf den Markt gebracht. Der Cupra el-Born wird in Barcelona entworfen und entwickelt und wie geplant in Zwickau auf Basis der MEB-Plattform des Volkswagen Konzerns gefertigt werden.

Leistung und Dynamik des CUPRA el-Born stehen bei dessen Entwicklung im Vordergrund. In nur 2,9s soll der spanische Elektroflitzer von Tempo 0 auf 50km/h beschleunigen, ausgestattet mit einer 77kWh großen Batterie eine Reichweite von bis zu 500km ermöglichen und dank Schnellladefähigkeit in nur 30 Minuten genug Energie für weitere 260 km wieder aufgeladen haben.

Auf den Markt kommen soll der neue CUPRA el-Born 2021.