Facebook Pixel

Fahrberichte

Skoda Scala und Skoda Kamiq

Dienstag, 7. Jul. 2020

Die Front ist unverkennbar Skoda. Dass unter der Haube ein CNG-Aggregat arbeitet, kann man jedoch nicht erkennen. Der Scala ist nämlich auch mit Benzin und Diesel-Motoren erhältlich. Aber heute ist der 1 Liter Dreizylinder Turbomotor mit 90 PS der Star. Er verträgt nämlich nicht nur Erdgas sondern auch Benzin. Ein neun Liter großer Reserve-Benzintank sorgt dafür, dass man es zur Tankstelle schafft, auch wenn die drei CNG Tanks mit ihren 13,8 kg Fassungsvermögen mal leer sein sollten.

Auch im Innenraum verrät fast nichts, dass man in einem CNG Auto sitzt, abgesehen natürlich von den zwei Tankanzeigen.

Emmanuel Schäfer

„Zunächst mal ist es so, wenn man mit CNG fährt, also Compressed Natural Gas, dann verursacht das Auto direkt schonmal bis zu 25% weniger Co2. Wenn dem CNG noch Biomethan beigefügt wird, dann kann man sogar bis zu 90% weniger Co2 Emissionen erreichen.“

Biomethan wird mithilfe von überschüssigem Strom, zum Beispiel aus Windkraft, im sogenannten Power to Gas Verfahren, aus landwirtschaftlichen Abfällen oder Abwasser gewonnen.

er Scala ist übrigens nicht das einzige CNG Modell von Skoda. Auch den Mittelklasse-Wagen Octavia und das SUV Kamiq gibt es mit dem alternativen Antrieb. Letzteren konnte ich auch Probefahren.

Der Kamiq hat eine deutlich wuchtigere Erscheinung als der Scala. Die Markenzugehörigkeit erkennt man vor allem wieder am Kühlergrill.

„Unter der Haube des Kamiq arbeitet der gleiche Motor wie im Scala. Entsprechend habe sie auch fast identische Fahrleistungen. Aber bei so einem SUV, das der Kamiq ja nunmal ist, da zählt was ganz anderes, nämlich die Sitzposition.

Denn die ist beim Kamiq, wie sich das für ein SUV gehört, erhöht. Schließlich, die meisten Leute die sich ein SUV kaufen, die machen das auch wegen der erhöhten Sitzposition. Man hat einfach einen besseren Überblick über die Straße und fühlt sich dann beim Fahren sicherer.

„Also mein Fazit zum heutigen Tag beziehungsweise zum Skoda Scala G-Tec: Ist schon ein gutes Auto und ich finde einfach, das ist eigentlich die optimale Alternative. Man fährt im Grunde einen Verbrenner, der je nachdem fast keinerlei Co2 Emissionen hat und ist trotzdem flexibel was das Tanken angeht und auch die Reichweite mit den über 900 Tankstellen die wir hier in Deutschland haben. In Italien sind es sogar noch mehr. Also was will man eigentlich mehr? Das ist das optimale Auto und vor allem ist es nicht so teuer wie ein batterieelektrisches Auto.“

Die Preise für einen Erdgas Scala beginnen bei knapp 23.500 Euro.