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Fahrberichte

Kernige, britische Ikone: Der neue Land Rover Defender

Freitag, 19. Jun. 2020

1948 debütierte der allererste Land Rover. Im Verlauf der kommenden sieben Jahrzehnte entwickelte sich der kernige Brite zu einer automobilen Ikone mit mehr als zwei Millionen verkauften Exemplaren, die dem später Defender genannten Modell einen einzigartigen Ruf verschafften.

Jetzt geht der komplett neu entwickelte Defender an den Start. Der Allradspezialist Land Rover hat die Legende von Grund auf neu konzipiert. Die jüngste Generation will das charakteristische Karosseriestyling mit besten 4x4-Eigenschaften sowie modernen Technologien kombinieren und den Kunden eine breite Auswahl an Varianten und Ausstattungen bieten.

Ab Marktstart Ende Juni in Deutschland, ist der neue Defender als Defender 110 mit langem Radstand und fünf, sechs oder 5+2 Sitzen erhältlich. Später im Jahr folgen dann der kompaktere Defender 90 mit kürzerem Radstand, drei Türen und bis zu sechs Plätzen.

Auch die neue Generation des Defender ist auf den ersten Blick erkennbar. Die charakteristische Silhouette ist geprägt von sehr kurzen Überhängen an Front und Heck, die dem Defender hervorragende Böschungswinkel verschaffen. Hinzu kommen markante Defender Details, wie die Alpine-Fenster im Dach oder die seitlich angeschlagene Hecktür samt außen angebrachtem Reserverad, ein unverwechselbares Kennzeichen des Originals.

Auch im Innenraum greift die Neuentwicklung prägende Merkmale des original Defenders auf, wie etwa die bewusste Betonung von Strukturelementen und Befestigungen, die normalerweise den Blicken verborgen bleiben. Als erstes Modell aus dem Haus Land Rover hat der Defender das neuentwickelte Infotainment System Pivi Pro and Board. Für häufig vorkommende Aufgaben sind nur wenige Eingabeschritte über den Touchscreen nötig.

Zur Premiere besteht das Defender Benzinmotorenprogramm aus einem Vierzylinderaggregat mit 300 PS und einem stärkeren Reihensechszylinder mit Mild-Hybrid-Technolgie und 400 PS. Aufseiten des Diesels stehen zwei Vierzylinder mit Leistungen von 200 bzw. 240 PS zur Wahl.

Die vier Räder des Briten werden in gewohnter Manier permanent angetrieben, ein zweistufiges Verteilergetriebe sichert das Vorwärtskommen auch unter schwierigen Verhältnissen. Hinzu kommt ein sperrbares Mittendifferenzial und als Option ein aktives Hinterachs-Sperrdifferenzial für schwerstes Gelände.

Die neue Karosseriearchitektur versorgt den Defender mit einer maximalen Bodenfreiheit von 291 Millimetern, einem vorderen Böschungswinkel von 38 Grad, einem Rampenwinkel von 28 Grad und einem hinteren Böschungswinkel von 40 Grad. Hinzu kommt eine maximale Wattiefe von 900 Millimetern.

Die Preise zum Marktstart am 20. Juni beginnen bei 49.700 Euro für den Defender 90, der Defender 110 ist ab 55.600 Euro erhältlich.