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Fahrberichte

Der neue Ford Kuga

Freitag, 27. Mär. 2020

Mit mehr als einer Million verkauften Exemplare seit 2008 gehört der Kuga zu den erfolgreichsten Kompakt-SUV in Deutschland und neben Focus und Fiesta zu den Bestsellern von Ford. Doch der Kuga ist nicht mehr der Alte.

Optisch haben sich die Ford Designer am Focus orientiert. Die dritte Generation des Kuga wirkt sportlicher denn je. Ein schwarzer Wabengrill und Voll-LED-Scheinwerfer zieren die imposante Front. Gegenüber seinem Vorgänger ist die Windschutzscheibe deutlich flacher geneigt und die Dachlinie 2 cm niedriger. Bei den Außenabmessungen legt er knapp 9 cm in der Länge und 5 cm in der Breite zu.

Die wirklichen Änderungen, die spielen sich aber unter der Haube ab, denn neben zwei Diesel und einer Benzin-Varianten gibt es den Kuga jetzt auch in drei elektrifiziertem Varianten, als Plug-in-Hybrid, Mild-Hybrid und Voll-Hybrid.

Drei verschiedene Hybrid-Optionen gab es bei bisher Ford noch nie. Den Anfang macht der Mild-Hybrid zum Startpreis von 32.600 Euro und kombiniert einen 150 PS starken 2-Liter-Turbodiesel mit einem integrierten Start-Generator. Ebenfalls erhältlich zur Markteinführung im April 2020 ist der 225 PS starke Plug-In-Hybrid. Er kombiniert einen 2,5-Liter Vierzylinder-Benziner mit einem Elektromotor und einer 14,4 Kilowattstunden großen Batterie, Startpreis 39.300 Euro. Den kombinierten Verbrauch gibt Ford mit nur 1,2 Litern auf 100 km an.

Im Innenraum bleibt der Kuga schlicht. Das Cockpit stammt vom Plattformbruder Focus, was der Bedienbarkeit aber überhaupt nicht schadet. Hier fehlt es nicht an entsprechenden Tasten oder Drehreglern um das Infotainmentsystem sowie Klimaanlage komfortabel und ohne unnötige Touchflächen zu bedienen. Neu sind die virtuellen Instrumente hinter dem Lenkrad die sich je nach persönlichem Geschmack einstellen lassen. Besonders im Fond profitieren die Passagiere von denen gewachsenen Außenabmessungen und dank der verschiebbaren Rückbank fehlt es auch nicht an ausreichender Beinfreiheit. Der Laderaum fasst zwischen 475 und bis zu 1534 Litern.

Ende 2020 soll dann mit dem Kuga Voll-Hybrid das Trio an elektrifizierten Antrieben komplettiert werden. Wie auch beim Plug-In-Hybrid wird Ford hier auf den 2,5 Liter großen Benziner setzen.