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Sonstige

GP Ice Race Zell am See

Samstag, 15. Feb. 2020

Es ist ein Spektakel der besonderen Art, ein Zuschauermagnet auf jeden Fall. Das GP Ice Race in Zell am See. Hans-Joachim Stuck, Ferdinand Porsche und Vincenz Greger sind die Macher des Rennwochenendes in dem österreichischen Skiresort. Nun schon zum 2. Mal.

Ferdinand Porsche, Organisator:

Bis 1973 fand die Veranstaltung auf dem See statt. Heute hat man eine Wiese präpariert, für eine Motorsport Show auf Eis.

Eine 40 Zentimeter dicke Eisschicht schafft ideale Voraussetzungen, auch für etwas anderen Motorsport.

Die wohl längste Anreise hat ein Fahrzeug mit dem VW Logo. Der Volkswagen Beetle R, mit dem Volkswagen fünfmal in Serie die höchste Meisterschaft im US-Rallycross gewann. Hinterm Steuer kein geringerer als Rallycross-Champion Tanner Foust.

Tanner Foust, Rennfahrer:

„Zum ersten Mal hat mein Baby kalte Füße bekommen. Normalerweise ist der Beetle Rallye Cross in der Wüste daheim, in der amerikanischen Hitze. Nun ist es zum ersten Mal auf Eis, die neuen Schuhe sind großartig, ich liebe die Spikes. Ich glaube dieses Fahrzeug ist perfekt für das Fahren auf Eis. Das Fahrwerk ist weich, hat viel Federung. Der Allradantrieb mit so viel Power. Ich glaube, das ist eines der schnelleren Autos, es wird viel Spaß machen.

Und er amerikanische Driftspezialist fühlt sich auf dem eisigen Untergrund sichtlich wohl.

Souverän steuert er seinen 600 PS Beetle R über die Eisstrecke.

Für Tanner Foust hatte der Vortag seine besonderen Tücken.

„Gestern waren wir auf dem Eis für Fotoaufnahmen, dürfen aber die Räder nicht drehen lassen. Das waren für mich die schwierigsten Runden, 600 PS und dann nicht Gas geben dürfen.“

Rennsport der neuen Art, das stand im Interesse der vielen Zuschauer. Mit dabei in Zell am See, der eR1. Das ist ein Erprobungsfahrzeug für einen rein elektrischen Tourenwagen im Gewand eines VW Golfs.

Unter dem Kleid verbirgt sich die Technik des Rekordfahrzeug ID.R. Das Elektrofahrzeug tritt als Botschafter von Volkswagen R auf und dient als Testträger für neuste Techniken und Entwicklungen im E-Bereich.

Und Spass haben die zahlreichen Zuschauer bis weit in die Nacht. Denn auf der 600 Meter langen Eisstrecke gibt es Drifts ohne Ende. Und die Veranstalter wurden für ihre Mühen belohnt. Das Eis hält, obwohl die Wetterbedingungen nicht gerade ideal waren.