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Fahrberichte

Mazda 3 in der vierten Generation

Montag, 6. Jan. 2020

„Das ist der Mazda 3 in der vierten Generation. Das Kodo-Design wurde weiterentwickelt. Mazda hat bewusst auf Ecken und Kanten verzichtet. Das lässt den Mazda meines Erachtens nach sehr elegant wirken. Doch was der Mazda 3 sonst noch so alles zu bieten hat, das will ich mir heute mal anschauen.“

Starten wir mit dem Design: Markante Proportionen mit einer langen, flachen Frontpartie und kunstvollen Seiten geben dem Mazda einen sportlichen Look.

Dreidimensional ausgeformte Flanken betonen Radhäuser sowie Räder und lassen den Mazda 3 tiefer und flacher dastehen. Die Heckleuchten verfügen je nach Ausstattung über vier runde LEDs und lassen den Fünftürer modern wirken.

Die Japaner bieten den Mazda 3 wahlweise mit einem weiterentwickelten zwei Liter Skyactiv-G Benzinmotor oder einem neu entwickelten 1,8 Liter Skyactive-D Dieselmotor an. Serienmäßig ist der Mazda 3 mit einem neuen Mild-Hybrid-System ausgestattet, um die Aggregate bei der Beschleunigung zu untersützen und Kraftstoff zu sparen.

„Das Fahrverhalten des Mazda 3 ist wirklich angenehm und unaufgeregt. Man hört kaum Geräusche von außen, die Sechsgang-Handschaltung ist genau wie die Lenkung sehr präzise und direkt. Man könnte fast schon sagen sportlich. Einzig und allein der Motor mit seinen 90 Kilowatt Leistung hinterlässt bei mir nicht so den bleibenden Eindruck. Er ist nicht so dynamisch, wie man es vielleicht zu erst erwartet, wenn man den Mazda von außen sieht.“

Wir testen den 2 Liter Skyactiv-G Benziner mit 90 kW Leistung. In 10,4 Sekunden beschleunigt der Mazda 3 aus dem Stand in auf Tempo 100. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 197 km/h. Der Einstiegspreis in Deutschland: 23.290 Euro.

„Hier im Innenraum hat der japanische Hersteller das „Weniger-ist-mehr“-Ideal des Außendesigns fortgesetzt. Die Bedienelemente sind alle ganz klar auf den Fahrer ausgerichtet. Die Knöpfe sind alle leicht zu erreichen von der Fahrerposition und das soll helfen dabei, den Wagen intuitiv und leicht zu bedienen.“

Die Schalter am Lenkrad überzeugen mit ihrem edlen Design. Auf der Mittelkonsole sitzt das 8,8 Zoll große Infotainmentsystem. Gesteuert wird es über einen Dreh-Drücksteller. Natürlich lässt sich das Smartphone über Apple CarPlay oder Android Auto mit dem Fahrzeug verbinden.

„Dem japanischen Hersteller ist es gelungen, den Mazda 3 in der vierten Generation noch schicker zu gestalten und noch schöner zu designen. Er fährt sich sehr entspannt und komfortabel. Das einzige was ich mir jetzt vielleicht noch wünschen würde, wäre wie bei anderen Herstellern, dass man noch eine sportlichere Version des Mazda 3 auf den Markt bringt.“

Mit seinen Skyactiv-Motoren legt Mazda den Schwerpunkt derzeit allerdings eher auf einen möglichst umweltfreundlichen Verbrauch.