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Fahrberichte

Subaru Levorg

Freitag, 27. Dez. 2019

Subaru verpasst seinem Mittelklasse Kombi Levorg ein umfangreiches Facelift. Der Levorg basiert auf der Plattform des Impreza und des Legacy und wird seit 2014 hergestellt.

Luis Kappel, Autotester:

„Das hier ist der Subaru Levorg. Der Name Levorg setzt sich aus den Bestandteilen der Begriffe Legacy, Revolution und Touring zusammen. Überzeugen soll der Subaru vor allen mit seinem großzügigen Platzangebot, dem Komfort und seiner sportlichen Eleganz.“

Von außen dürften die Unterschiede nur Kennern der Marke auffallen. Und die werden gerade die Lufthutze auf der Motorhaube vermissen. Damit will der Levorg künftig eleganter und weniger aggressiver auftreten.

Von der Seite zeigt er stimmige Propositionen. Serienmäßig kommt der Levorg mit Allradantrieb auf den Markt.

Am Heck fallen vor allem die beiden Endrohre auf.

Auf den ersten Blick wirkt der Innenraum aufgeräumt und stimmig. Geschaltet wird über ein stufenloses Automatikgetriebe.

Pedale mit Metall-Applikationen geben einen sportlichen Touch.

„Der Subaru will vor allen Familien ansprechen und das merkt man hier auf der Rücksitzbank. Hier hat man jede Menge Platz. Kopffreiheit, Beinfreiheit alles ist wirklich gegeben. Und auch der Kofferraum fasst ein Fassungsvermögen von 522 Litern. Das ist wirklich positiv zu bewerten.“

„Unter der Haube des Levorg arbeitet ein neuer zwei Liter Boxermotor, den wir zum Beispiel aus dem Forester kennen. Er soll deutlich sparsamer unterwegs sein. Mir fehlt allerdings etwas die Leistung.“

Der umfangreich überarbeitete Vierzylinder-Saugmotor leistet 110 KW. Sauger-typisch will der Motor für die volle Kraftausbeute hochgedreht werden. Das maximale Drehmoment von 198 Newtonmeter liegt erst bei 4200 Umdrehungen an. Innerhalb von 11,7 Sekunden beschleunigt der Levorg von null auf 100 km/h. Bei Tempo 195 ist die Höchstgeschwindigkeit erreicht.

„Das Fahrverhalten des Subaru ist wirklich sehr, sehr angenehm und komfortabel. Er lässt sich sehr präzise hier durch die kurvigen Landstraßen manövrieren und außerdem schluckt das Fahrwerk fast jede Unebenheit im Boden.“

„Der Levorg konnte bei mir mit seinem üppigen Platzangebot und Komfort punkten und das wird auch bei Familien so sein und mit einem Preis von knapp 27.000 Euro wird er das Leben für andere Hersteller extrem schwer machen.“