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Fahrberichte

Toyota C-HR

Mittwoch, 18. Dez. 2019

Die ungewöhnliche Form des kantigen C-HR scheint anzukommen. Innerhalb der letzten drei Jahre wurde aus ihm das meistverkaufte Toyota Modell. Bei genauerem Hinsehen erkennt man das Update an der etwas weicher gezeichneten Front.

Emmanuel Schäfer, Autotester:

„Es ist mal wieder so weit, ich darf ein Auto testen. Das Opfer diesmal, der Toyota C-HR. C-HR steht für Coupé-High-Rider und den gibt es schon seit 2016. Das heißt der ist auf diesen SUV-Coupé Boom vorher aufgestiegen bevor jetzt alle nach und nach da auf den Zug aufgesprungen sind. Das heißt er ist schon ein alter Bekannter in dem Segment. Deswegen würde ich sagen Probefahrt.“

Auch die Leuchtgrafik der serienmäßigen LED-Scheinwerfer wurde überarbeitet.

Bei den Abmessungen bleibt mit 4,39 Meter in der Länge alles beim Alten. Auch der versenkte Türgriff in der C-Säule ist wieder mit dabei. Am Heck sticht der etwas schmalere Spoiler sowie die ebenfalls überarbeitete Grafik der Heckleuchten ins Auge.

„Schon beim Vorgänger C-HR gab es entweder Hybrid oder Benzin und es haben sich tatsächlich über 90 Prozent der Leute, die einen C-HR gekauft haben für den Hybrid entschieden.

Mit seinem 112 kW starken Benziner und dem 80 kW starken Elektromotor an der Vorderachse kommt der neue C-HR so auf eine Systemleistung von 135 kW. Das reicht für den Sprint von 0 auf 100 km/h in 8,2 s und eine Höchstgeschwindigkeit von 180 km/h.

„Das wirklich gute an diesem Motor ist der Wirkungsgrad. Wenn man sich jetzt mal so einen normalen, modernen Benziner anguckt dann hat der so etwa 30 Prozent Wirkungsgrad ein guter Diesel kommt auf 35 und dieser Motor, der kommt sogar über 40 Prozent.“

Bei Geschwindigkeiten bis zu 120 km/h kann der C-HR für wenige Kilometer rein elektrisch fahren.

„Was ich persönlich sehr cool finde es gibt hier in der Mittelkonsole so eine Anzeige und die zeigt einem zu wieviel Prozent man rein elektrisch unterwegs war, also nur mit der Batterie, nur mit dem Elektromotor.“

Im Innenraum bleibt es beim bekannten und leicht zu bedienenden Cockpitlayout.

Auch beim Platzangebot hat sich nichts verändert. Vorne gut, hinten kann es für sehr groß gewachsene bauartbedingt eng werden.

Beim Kofferraumvolumen erreicht der C-HR mit 358 Litern eine für das Segment durchschnittliche Größe.

„Mein Fazit zum C-HR. Ja der 2 Liter Hybridmotor, der macht schon viel Spaß. Also gut, dass Toyota den jetzt da in das Programm genommen hat.“