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Sonstige

Land Rover Experience Tour 2019 durchs südliche Afrika

Dienstag, 10. Dez. 2019

Wilde Natur, unvergessliche Erlebnisse und viele Herausforderungen -das ist die Land Rover Experience Tour 2019. Das Offroad-Abenteuer startet diesmal in Namibia. Das Ziel: Das Kavango-Zambezi-Schutzgebiet – das größte grenzüberschreitende Naturschutzgebiet der Erde.

Im südlichen Afrika gelegen, erstreckt es sich über die Länder Angola, Botswana, Namibia, Sambia und Simbabwe.

Stefan Auer, Instruktor:

So los geht’s. 200 Kilometer gerade aus. Hoffentlich geht es gut. Böse (Schlag-) Löcher drin, lassen wir uns überraschen. – Jungs, wir fahren.

Der Instruktor gibt die Richtung vor und der Tross setzt sich in Bewegung. Mit dabei:

Sechs Teilnehmer aus Deutschland und der Schweiz.

Bei deutschlandweiten Vorentscheidungen haben sie sich gegen rund 2.000 Konkurrenten durchgesetzt. Bei verschiedenen Aufgaben haben sie im Finale der besten 60 ihre Eignung für das Abenteuer sowie ihren Teamgeist unter Beweis gestellt: Dazu gehörten neben Fragen zu Land und Leuten auch eine Navigationsaufgabe und weitere „Special Tasks“.

Stefan Zink, Teilnehmer:

Ja, natürlich ist das ein Highlight in meinem Leben. Also ich habe schon sehr lange davon gezehrt, dass ich mitgeteilt bekommen haben, dass ich dabei bin. Das hat das ganze Jahr jetzt gedauert, bis die Reise jetzt losging. Und ich werde mir immer wieder die Bilder angucken, die Videos, die wir gemacht haben. Ich glaube, das behalte ich mein ganzes Leben lang. Da werde ich sehr sehr lange von zehren, ja.

Mit einer Fläche von 520.000 Quadratkilometern ist das Schutzgebiet heute größer als Deutschland, Österreich und die Schweiz zusammen.

Vor Passagen mit besonders tiefem Sand wird der Luftdruck der Reifen etwas reduziert. Eine Garantie für eine reibungslose Durchquerung der sandigen Strecken ist das aber noch lange nicht.

Und so kommt, was kommen muss: Hier hat sich ein Discovery im Sand eingegraben und kommt von allein nicht mehr vom Fleck. Teamwork ist gefragt. Zum Glück ist das passende Werkzeug stets griffbereit.

Auch das andere Extrem lernen die Teilnehmer bei Ihrer 14-tägigen Tour kennen…

Naturgewalten: Ein plötzlicher Wolkenbruch setzt alles unter Wasser - Bedingungen bei denen die Fahrzeuge ihre robusten Offroadfähigkeiten unter Beweis stellen können. Besonders bitter allerdings, wenn ausgerechnet jetzt ein Reifen schlapp macht…

Weil Zelten bei Blitz und Donner lebensgefährlich sein kann, fällt das Schlafen unter freiem Himmel an diesem Abend aus. Zusatzscheinwerfer helfen den Weg in ein sicheres Camp zu finden.

Frisch und munter geht es in einen neuen Tag und in ein neues Land. Während sich die Tiere in dem grenzübergreifenden Naturschutzgebiet frei bewegen können, haben reisende Menschen eine Menge Papierkram zu erledigen.

Nächste Station ist der Chobe Nationalpark. Hier lassen sich besonders viele Tiere auf einmal beobachten. Mit Autos sind sie vertraut und haben ihre Scheu verloren.

Nach den vielen anspruchsvollen Etappen durch die Steppe fahren die Teilnehmer hier besonders rücksichtsvoll und genießen die besondere Aussicht.

Madita Voß, Teilnehmerin:

Je weiter wir in den Park reingekommen sind, umso mehr Artenvielfalt hatten wir auf einmal. Und dieses Panorama über den Fluss mit den Herden an Zebras und Impalas und dann die Büffel, das war unglaublich. Also einfach auch die Masse an Tieren, die hier unterwegs ist, das ist der Wahnsinn.

Circa 250.000 Elefanten leben im Kavango-Zambesi-Gebiet. Das macht sie zur weltweit größten zusammenhängenden Elefanten-Population.

Carolin Schwarz, Teilnehmerin:

Hier zu stehen und 20 Meter weiter sind Elefanten, finde ich enorm beeindruckend, mitten in einer Büffelherde rechts und links Büffel – unbeschreiblich. Ich bin völlig reizüberflutet. Hätte ich nicht gedacht, dass wir so nah und so hautnah rankommen, hätte ich absolut nicht erwartet.

Kevin Mahni, Teilnehmer:

Unglaublich schön. Aber man kann es wenig in Worte fassen. Auch emotional. Die Tiere laufen hier einfach rum. Das ist unfassbar eigentlich. Einerseits zu sehen, wie schön, dass es die Tiere hier noch so gibt, in der Stückzahl. Aber auch dass man das Ganze noch schützen muss, noch weiter ausbauen alles. Und trotzdem Respekt vor dem Ganzen, weil es sind ja immer noch wilde Tiere. Auch das Panorama und die Landschaft – das ist unglaublich wie schön das alles ist.

Eine Reise, die Spuren in den Herzen und den Köpfen hinterlässt.

Routiniert bauen die Teilnehmer ein letztes Mal ihre Zelte auf. Umgeben von wilder Natur und den Stimmen der Tiere, die sie in die Nacht begleiten werden.

Nach zwei Wochen schwingt beim Abschied eine große Portion Wehmut mit…

„Das hat so viel Spaß gemacht.“

Carolin Schwarz, Teilnehmerin:

Das war wirklich ein unbeschreibliches Erlebnis und wird für immer im Gedächtnis bleiben. War ganz ganz spannend und aufregend.

Armando Labarta, Teilnehmer:

Wir sind über 1800 Kilometer gefahren. Wir haben alles gehabt. Tiefen Sand, Schlamm, wilde Tiere. Es war einfach unglaublich.

Kevin Mahni, Teilnehmer:

„Wir sind jetzt in den letzten drei Wochen extrem zu einem Team zusammengewachsen. Es ist halt ne riesen Familie. Die Teilnehmer, die ganze Crew und alles.“

Hannah Lambertz, Teilnehmerin:

Das war jeder Tag ein neuer „Kneif-mich-Moment“. Man dachte, da kann nicht noch was Besseres kommen. Und dann kam einfach wieder was Besseres und noch was Besseres. Und einfach die beste Zeit meines Lebens.