Facebook Pixel

Technikberichte

Toyota Zero Emission Tour

Samstag, 14. Dez. 2019

„Herzlich willkommen zur Toyota Zero Emission Tour to Frankfurt.“ Mit dieser Tour will Toyota die Aufmerksamkeit auf das Thema Wasserstoff als alternative Energiequelle richten. Das Testfahrzeug: der wasserstoff-betriebene Toyota Mirai.

Widger Falk, Product Manager New Technology Mirai:

„Die Verbrennungskraft-Maschine wird durch eine Brennstoffzelle ersetzt und wir fahren mit null Emissionen.“

Friedbert Weizenecker , Automobil-Journalist:

„Ich denke auf der langen Strecke hat Wasserstoff große Vorteile: Schnelles Betanken, große Reichweite.“

Durch eine chemische Reaktion zwischen dem getankten Wasserstoff und dem Sauerstoff der Luft entsteht Energie, die zum Antrieb genutzt wird. Das einzige Nebenprodukt: etwas Wasser. Der Tankvorgang erinnert ein wenig an den von Erdgas und ist kaum komplizierter als reguläres Tanken. Eigentlich alles sehr gute Argumente für diesen Antrieb. Und dennoch wurde die Forschung daran aus Kostengründen bislang nicht intensiver verfolgt.

Willy Loderhose , Automobil-Journalist:

„Für mich ist Wasserstoff-Technologie eindeutig die Zukunft. Ich glaube sogar, dass die Batterieelektrik eine Brückentechnologie wird.“

Ferry Franz, Leiter Repräsentanz Toyota:

„Ich glaube es ist halt eine wahnsinnig umweltfreundliche Lösung, die auch sehr gut aus grünem Strom erzeugt werden kann, das heißt aus Windkraft und so weiter. Ich habe Wasserstoff als Speichermedium und das ist halt sehr viel freundlicher als wenn ich nur mit Batterieelektrik das Ganze mache.“

Momentan ist der Mirai eines von nur sehr wenigen Wasserstofffahrzeugen.

Georg Fischer , Automobil-Journalist:

„Es ist ein Auto an das man sich erstmal gewöhnen muss. Weil das hat eine Karosse, die ist schon sehr futuristisch, aber das ist ja ok so, weil das ist ja ein Auto, was in die Zukunft fährt.“

114 kW und 178 km/h Höchstgeschwindigkeit machen ihn nicht zum schnellsten, aber…

Friedbert Weizenecker, Automobil-Journalist:

„Das Drehmoment liegt spontan an. Es macht richtig Spaß. Das Ding schießt los und genau das ist es, dieses Gefühl. Das ist das was an der Elektromobilität schön ist.“

Mit dem Mirai geht es zum Energiepark in Mainz. Hier zeigt ein Mitarbeiter uns, wie sich mit Strom aus Windkraft per Elektrolyse nachhaltig Wasserstoff herstellen lässt. Zeigen dürfen wir das aus rechtlichen Gründen leider nicht. Der größte Vorteil von Wasserstoff: Die gespeicherte Energie lässt sich nicht nur einfach transportieren, sie kann auch fast verlustfrei über längere Zeit aufbewahrt werden.

Widger Falk, Product Manager New Technology Mirai:

„Das ist tatsächlich das was in der Zukunft von uns als die Mobilität betrachtet wird. Es wird eine Übergangsphase geben, auch über die nächsten zehn, zwanzig Jahre noch, aber die Wasserstofftechnik ist das, wo wir uns hin entwickeln werden.“