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Fahrberichte

Bentley Flying Spur —

Extended Version

Montag, 2. Dez. 2019

Als nur 4-türige Limousine rangiert der Flying Spur oberhalb des Continental GT und wird nur vom noch luxuriöseren Mulsanne übertroffen. Für Vortrieb sorgt ein mächtiges 6 Liter 12 Zylinder Triebwerk, das stolze 467 KW leistet.

Rheinhold Deisenhofer, Autotester:

„Normaler weise teste ich die Autos ja selbst, aber man kann sich durchaus mal fahren lassen, besonders wenn es sich um einen Bentley handelt und der Chauffeur schon bereitsteht. Also rein mit uns.“

„So geht Luxusreisen, nämlich hinten im Bentley Flying Spur. Hier fällt auf, dass man besonders viel Platz für die Beine hat, denn den Flying Spur gibt es nur als Extended Version, also mit 13cm mehr Beinfreiheit. Ansonsten natürlich feinstes Leder und edles Design, jede Menge Displays. Eines ganz neu in der Mittelkonsole. Und damit kann man alles Mögliche Steuern durch Fingertipp und vor allem man kann diese Fernbedienung auch rausnehmen. Sehr sehr edel; sehr schön darüber lassen sich zum Beispiel die Jalousien steuern aber auch das Flying B. Das ist ja das was bei Rolls Royce die Emily ist, die kann man hier als Fahrer, beziehungsweise als Mitfahrer ganz einfach vom Rücksitz aus verstellen. Dazu natürlich die Klimatisierung, die Massagefunktion der Sitze oder auch die Farbstimmung hier bei der Beleuchtung.“

Auf der Rückbank lässt sich der Luxus natürlich am besten genießen. Allerdings werden nur 5% aller Bentleys als Chauffeur-Fahrzeuge genutzt. 95% aller Bentley-Besitzer fahren ihr Fahrzeug selbst. Zeit für Reinhold die Plätze zu tauschen. Eine Kleinigkeit fehlt allerdings noch…

„Jetzt bin ich ja mit Chauffeur gefahren, aber ich will natürlich auch selbst mit dem Flying Spur fahren, aber dafür muss ich mich natürlich umziehen.“

Das gibt uns die Zeit, den Flying Spur mal in alle Ruhe von außen zu betrachten. Kristallglas-Optik macht die runden Scheinwerfer zu einem besonderen Hingucker an der Front. Selbst die Flüge des Logos sind jetzt aus Glas gestaltet und leuchten, wenn sich der Fahrer dem Wagen nähert. 5,31 Meter Länge sowie standardmäßige 21 Zoll-Räder unterstreichen die stattliche Präsenz des Flying Spur. Kleine, aber feine Details an der Seite verweisen auf den schlummernden Riesen unter der Motorhaube.

Das Heck dagegen ist überraschend schlicht gehalten. Die ovalen Auspuffenden sind mit einer Linie verbunden. Eine weitere Linie, läuft von den Seiten ins Heck und leitet den Blick. Innerhalb von Sekunden hat der Flying Spur unseren Autotester in seinen Bann gezogen. Fahrbereit wiegt der Flying Spur rund 3 Tonnen. Dennoch beschleunigt er in 3,8 Sekunden von Null auf 100 km/h. Erst bei 333km/h endet der Vortrieb.

„Der Flying Spur ist natürlich komfortabel lässt sich aber auch sportlich bewegen und wirkt dabei leichtfüßiger als der Vorgänger. Das liegt an der Allrad-Lenkung natürlich auch am etwas geringeren Gewicht. Am Allradantrieb der es zunächst auf die Hinterachse ausgelegt, bei Schlupf kommt dann die Vorderachse dazu. Und an der neuen Luftfederung, sie hat drei Kammern diese Kammern sind um 40 % größer. All das schafft Komfort lässt aber auch eine sehr sportliche Fahrweise zu.“

Ein Teil der unverwechselbaren Schönheit des neuen Flying Spur liegt darin, ihn zu individualisieren. Zusätzlich zu einer Palette mit 17 Standardfarben gibt es 30 weitere als Sonderlackierung.

„Der Neue Bentley Flying Spur bietet jede Menge Luxus und ein ganz besonders hochwertiges Image. Zwar konkurriert er auf dem Papier mit dem Audi A8, der Mercedes Benz S-Klasse oder dem 7er BMW, jeweils in der größten Motorisierung. Aber im Herzen, fährt der Bentley in einer ganz anderen Liga, und zwar fast in der, eines Rolls Royce.“