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Fahrberichte

Audi Q7 TDI Quattro

Montag, 14. Okt. 2019

Wir testen den Audi Q7 S-Line als 50 TDI Quattro mit Tiptronic auf den Strassen der Westküste Irlands. Der facegeliftete SUV leistet 210 kW und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 241 km/h. Den Sprint von 0-100 erledigt er in sportlichen 6,3 Sekunden. Startpreis in Deutschland sind knapp 67.000 Euro.

Es sind nicht immer nur die Kleinen Dinge im Leben, die einem Freude bereiten können. Das denken sich wohl auch die vielen Leute, die sich derzeit für ein SUV-Modell entscheiden.

„Ich bin heute in Irland, um genauer zu sein in Kerry, um den neuen Audi Q7 zu testen. Besser gesagt ein Facelift des alten Q7. Äußerlich hat sich einiges verändert. Zum Beispiel ist der Kühlergrill von einem Sechs-Eck zu einem Acht-Eck geworden und soll so an den Q8 erinnern. Das wirkt deutlich dynamischer und breiter. Auch die Seitenschweller hat Audi verändert, um den Audi Q7 deutlich mehr auf den Offroad-Look zu trimmen.“

Die neugestalteten Scheinwerfer kommen nun serienmäßig mit LED-Technik. Sie sind flacher geworden und wirken langgezogen. Auch hier lässt sich die Verwandtschaft zum Q8 deutliche erkennen. Insgesamt kommt der Q7 auf eine Länge von 5,06 Metern. Auch am Heck gibt es neue Details zu entdecken: Die Heckleuchten sind ebenfalls deutlich schmaler geworden und wirken so dynamischer. Verbunden sind sie durch eine Dekorleiste. Die Fahreigenschaften des Q7 lassen sich – trotz seines hohen Gewichts – durchaus noch als dynamisch bezeichnen. Ein Grund dafür ist die verbesserte Allradlenkung, bei der die Hinterräder bis zu fünf Grad gegenseitig mitlenken. Dadurch kann der Fahrer die Kurven nicht nur schneller, sondern auch enger nehmen. Neben der Dynamik legt man in Ingolstadt ebenfalls Wert auf Komfort.

„Audi hat auch einiges an der Technik getan. Die elektromechanische aktive Wank-Stabilisierung hilft dabei in Kurven den Wagen immer waagerecht zu halten und so nicht allzu viel Bewegung ins Fahrzeug zu bringen.“

Für komfortables Reisen hat Audi zusätzlich eine adaptive Luftfederung verbaut. Bei den siebensitzigen Varianten gehört sie zur Serienausstattung. Sie schluckt Bodenunebenheiten und sorgt in Verbindung mit der Wank-Stabilisierung für ein sehr entspanntes Fahren. Über die „drive select“ Taste lassen sich sieben unterschiedliche Fahrmodi, von Sport über Eco bis hin zu Offroad einstellen. Das macht den Q7 zu einem flexiblen Fahrzeug und einem idealen Reise- oder auch Familien-SUV.

„Das Platzangebot im Q7 ist wirklich beeindruckend. Das Gepäckvolumen von über 2000 Litern bietet jede Menge Platz zum Verreisen. Optional kann man natürlich auch eine dritte Sitzreihe einbauen lassen und das heißt, man kann auch mal zu siebt verreisen.“