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Fahrberichte

Toyota Reloaded —

Fünfte Generation Supra

Freitag, 9. Aug. 2019

In Deidesheim präsentiert Toyota die fünfte Generation des Supra. Aber nicht nur sie lässt sich hier fahren, sondern auch ein Teil der Sportwagenhistorie von Toyota. Wie zum Beispiel der Toyota Celica Supra von 1978.

Doch wie kommt der japanische Hersteller auf die Idee historische Fahrzeuge hier Test fahren zu lassen?

Alain Uyttenhoven (Geschäftsführer Toyota Deutschland):

„Die ganze Idee ist, dass wir natürlich den neuen Supra hier präsentieren. Aber irgendwo wollen wir Richtung Sechziger-Jahre auch gucken. Wir haben hier 2 Exemplare von dem 2000 GT und auch viele andere Modelle wie der letzte Supra der Neunziger-Jahren.

Und wir geben die Möglichkeit den Menschen das neue Auto aber auch mit einem Rückblick auf alle anderen Sportautos und viele Journalisten haben uns gesagt, dass ist sehr selten, hat man die Chance natürlich ein Auto wie der 2000 GT 1967, damals 350 Exemplare, zu fahren. Vielleicht gibt es nur noch 200 in der Welt und das ist was Besonderes.“

1976 begann die Sportwagenhistorie bei Toyota mit dem 2000 GT. Den Namen Supra trug er zwar noch nicht, zeigte aber schon alle wichtigen Merkmale: Ein Reihensechszylinder-Motor vorne mit 110 kW sowie Heckantrieb. Vor einigen Jahren wurde in der USA ein 2000 GT für rund 1,4 Millionen Dollar versteigert.

Aber auch die neue Generation des Supra bietet wieder ein limitiertes Sondermodell. Den Supra A90.

„Gut das Auto ist ein Sondermodell. Wir haben nur 90 davon gebaut. Nennt man A90, weil jede Supra hat so eine Bezeichnung. A60,70,80. Dieses Mal ist es eine 90. Wir haben nur 90 Exemplare weltweit davon produziert in einem Badge ganz am Anfang. Und diese Autos sind in ein paar Minuten verkauft worden. Viele Menschen wollten so ein besonderes Exemplar und Toyota hat auch für eine Charité das aller erste Exemplar in Amerika versteigert. Und ich glaube der Preis kam auf 1,8 Millionen US-Dollar.“

62.900 Euro kostet die nicht limitierte Version. Damit liegt er preislich leicht unter dem BMW Z4. Der Supra teilt sich nämlich das bauliche Grundkonzept mit dem Bayern. Eine kompakte Karosserie, ein zweisitziger Innenraum sowie ein kurzer Achsabstand mit großen Rädern und breiter Spur. Insgesamt überzeugt der Toyota aber mit seiner selbstbewussten Sportlichkeit.