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Fahrberichte

Seat Tarraco Fahrbericht

Dienstag, 7. Mai. 2019

Seat, eigentlich bekannt für sportlich abgestimmte Autos bis zur Mittelklasse, die zu einem vernünftigen Preis angeboten werden, baut nun seine SUV-Palette nach oben hin aus. Tarraco heißt der Neuzugang. Er ist der erste Seat, der in Wolfsburg gebaut wird.

Der Neuste ist auch der Größte: 4,74 Meter ist das optional als Siebensitzer erhältliche Dickschiff lang. Damit scheint der Neuling vor allem als vielseitiger Familienfreund eine reizvolle Option zu sein.

Klaus Niedzwiedz, Autotester:

„Nach Seat Arona, und Seat Ateca war klar ein großer SUV muss her, und hier ist er nun der Seat Tarraco, und er basiert auf den Volkswagen eigenen Modularen Querbaukasten und damit ist er auch gleich wie der Bruder aus Wolfsburg, der Tiguan Allspace.“

Die Reise darf sogar über unbefestigte Pfade führen. Entscheidet man sich für eine Version mit Allradantrieb, unterstützen den Fahrer im Gelände über einen Drehknopf wählbare Offroad-Fahrprogramme, Bergabfahrhilfe oder 360-Grad-Kameraübersicht aus der Vogelperspektive. Obwohl mehr Soft- denn Offroader, schlägt sich der Tarraco auch auf anspruchsvolleren Geländepassagen wacker.

Optisch schlägt der Tarraco bei Seat ein neues Design-Kapitel auf. Die Front erhält einen sechseckigen Kühlergrill, der von einem breiten Chromrand umschlossen ist. In der Kühlermaske sitzen kleine V-förmige Chrom-Flügel.

An der Seite fällt die Verwandtschaft zum Tiguan Allspace am meisten auf. Fensterlinie, Dachlinie und sogar der Falz im Blech wirken nahezu identisch.

Die LED-Rückleuchten sind über eine rote Blende miteinander verbunden. Auf ein durchgängiges LED-Leuchtband verzichtet Seat.

Nimmt man hinter dem Lenkrad Platz, fühlt man sich auf Anhieb wohl. Denn wie auch bei den anderen Mitgliedern der Volkswagen-Familie sind die Bedienelement dort, wo man sie erwartet und auch gut zu erreichen. 

„Zum Schluss meine Meinung: Also dieser Seat Tarraco ist schon ein gutes Auto. Und wenn ich wirklich daran glauben soll, dass dieses Auto in der Basis Version unter 30.000 Euro kostet: Im Vergleich zu einem vollausgestatteten Golf, ist der hier erheblich preiswerter und bietet mehr. Also die Kombination, deutsche Technik mit spanischem Design, das kommt ganz gut.“