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Fahrberichte

Volkswagen Golf GTI TCR —

das Top-Modell

Montag, 15. Apr. 2019

Mehr Leistung, bessere Performance - noch nie war ein GTI dem Rennsport so nah. Auf der Rennstrecke von Portimao werfen wir den ersten Blick auf die neue heiße Straßenversion des GTI TCR.

Reinhold Deisenhofer, Autotester:

„Das ist der jüngste Streich aus Wolfsburg, der Golf GTI TCR. TCR steht für Tourenwagen Meisterschaft, und er soll die GTI-Faszination weiterschreiben, mit noch mehr Leistung und noch mehr Sportlichkeit. Das heißt in Zahlen: 290 PS, 380 Newtonmeter Drehmoment, eine Höchstgeschwindigkeit, die normalerweise bei 250 km/h liegt, die aber auch bis 260 km/h aufgemacht werden kann. Und eine Beschleunigung von Null auf 100 in nur 5,6 Sekunden. Wir wollen natürlich wissen, wie sich das alles anfühlt.“

Auf der Rennstrecke von Portimao werfen wir den ersten Blick auf die neue heiße Straßenversion des GTI. Und wir werden das Fahrzeug sehen, von dem sich der GTI TCR ableitet, den gleichnamigen Rennwagen der internationalen TCR-Rennserie.

Mehr Leistung, bessere Performance - noch nie war ein GTI dem Rennsport so nah.

„Er dreht und dreht und dreht, ohne Ende bis 6750 Umdrehungen. Der Zweiliter-Vierzylinder-Turbo harmoniert richtig gut mit dem Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe. Und das ist der Unterschied zum Beispiel zum Performance Golf, der dreht nämlich nicht so willig. Er hat aber auch 45 PS weniger. Der GTI TCR leitet sich vom Rennwagen aus der Tourenwagen Meisterschaft TCR ab. Der Rennwagen hat 350 PS, der normale TCR hat jetzt 290 PS. Der Rennwagen kostet ab 95.000 Euro, der TCR in der Straßenversion ist etwas günstiger, den gibt es ab rund 39.000 Euro.“

Benjamin Leuchter, Tourenwagen-Rennfahrer:

„Im Prinzip unterscheidet die beiden Fahrzeuge gar nicht mal so viel voneinander. Wenn man sich die beiden Autos mal anschaut, 65 Prozent der Bauteile, die im Rennauto verbaut sind, sind Serienbauteile. Das heißt, die kommen aus der Serie. Wenn man es mal genau nimmt, kommen wir wirklich von der Straße auf die Rennstrecke und sind jetzt dann wieder von der Rennstrecke mit dem neuen Golf GTI TCR zurück auf die Straße. Das Rennauto ist circa 20 Zentimeter breiter als das Serienfahrzeug. Natürlich haben wir dann am Rennauto noch einen Heckflügel, ganz klar, das ist Vorschrift von der TCR, oder das besagt das Reglement, dass man diesen Einheitsheckflügel verwendet, genauso wie den vorderen Splitter im vorderen Bereich der Stoßstange, der uns natürlich bei hohen Geschwindigkeiten Anpressdruck verleiht, sodass das Rennauto noch ein bisschen schneller durch die Kurven fahren kann.“

Aber auch die Straßenversion wird auf der Strecke dank geschärftem Fahrwerk, eingespartem Gewicht und gesteigerter Bremsleistung zum echten Kurvenräuber.