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Fahrberichte

BMW 3er —

Klassiker in siebter Generation

Donnerstag, 7. Feb. 2019

Neuauflage Nummer 7: Zum Verkaufsstart der 3-er Limousine stellt BMW fünf Motoren zur Auswahl. Wir testen den 330i, die stärkste Benzinvariante.

Reinhold Deisenhofer, Autotester:

„Die siebte Generation des 3er BMW ist länger, breiter, höher und gleichzeitig leichter geworden, aber erstmal der Reihe nach, dass schauen wir uns einzeln an. Der neue 3er ist jetzt 4,71m lang, das heißt 8cm länger geworden. Dabei ist auch der Radstand gewaschen, ganz wichtig für die Passagiere, besonders auf der Rücksitzbank, und zwar um 4cm. Breiter ist er auch geworden und zwar die Spur, vorne um 43mm und hinten um 21mm und das ist ganz wichtig für das Fahrverhalten. Und trotz des ganzen Wachstums ist der neue 3er BMW leichter geworden und zwar um 55kg, aber der neue 3er kann noch mehr.“

An der Fahrzeugfront dominieren die große BMW Niere und die direkt daran anschließenden Scheinwerfer. Horizontale Linien und flache, stilvoll abgedunkelte LED-Leuchten lassen das Heck breit und kraftvoll wirken.

„Das Cockpit im 3er ist neu und gerade die digitale Version eher Geschmackssache, denn früher waren die Instrumente rund, mit kleinen runden Satelliten, inzwischen ist das Ganze in der Grafik eher elliptisch, kantig geworden. Man weis nicht ganz warum. Der Drehzahlenmesser läuft gegen den Uhrzeigersinn, auch das ist neu, aber eher etwas gewöhnungsbedürftig. Es gibt verschiedene Bedienungsvarianten: Zum einen über die Tasten am Lenkrad, dann über die Tasten in der Mittelkonsole, mit dem i-Drive-Controller. Dann über das Touchdisplay, über Gesten und auch über eine Sprachsteuerung. Aber all das ist eher etwas unnötig und muss nicht sein.“

Weg von den Spielereien und auf die Straße. Dort fühlt der 3er sich nämlich am wohlsten. Zum Verkaufsstart der Limousine stehen fünf Motoren zur Auswahl. Wir testen den 330i, die stärkste Benzinvariante. Der Vierzylinder leistet 190 kW und beschleunigt in 5,8s von 0 auf 100km/h. Ende ist bei 250 Sachen. Auf 100 Kilometer verbraucht der Münchner im Durchschnitt 6,1 Liter. In Deutschland gibt es den 330i ab knapp 45.000 Euro.