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Fahrberichte

Sportflitzer KIA Stinger GT

Mittwoch, 23. Jan. 2019

Mit dem in Deutschland designten Kia Stinger, übersetzt: Stachel, hat KIA einen überaus dynamischen Luxus-Sportler mit großzügiger serienmäßiger Ausstattung für verhältnismäßig wenig Geld auf den Markt gebracht. Wir testen das Fließheck-Modell als sportliche GT Version.

Sein 3.3 Liter Turbo-aufgeladener V6 leistet 269 kW. Eine 8-Gang-Automatik hilft dabei die Kraft optimal zu übertragen.

Mathis Kurrat, Autotester:

„Wenn man an Grand Tourismus denkt, dann denkt man vielleicht an Italien. Bella Italia mit ihren Bella macinas der fünfziger und sechziger Jahre des letzten Jahrhunderts. Mit lang gezogenen Fronthauben, mit kurzen schrägen Hecks und einer proportion die schon im Stand verspricht: „Wenn du in mich einsteigst, dann geht es richtig zu Sache“. Inzwischen können das auch die Koreaner und KIA hat mit dem Stinger hier ein Fahrzeug auf die Beine gestellt, was manche alten Italiener wirklich alt aussehen lässt.“

Vorn hat der Stinger den Kia-typischen "Tiger-Nose"-Grill, allerdings in einer besonders breiten, flachen Gestaltung mit großen Lufteinlässen und auffälligen LED-Scheinwerfern. Stattliche 4,83 Meter lang und 1,40 Meter flach ist er. Die Seitenansicht zeigt emotional geformte Flächen und die Coupé-artigen Dachlinie, die in eine große Heckklappe mündet.

„Beim Fahrverhalten zeigt sich der Stinger GT wirklich sehr, sehr gutmütig, möchte ich fast sagen. Also wenn ich nicht gerade auf Sport-Plus schalte und das ESP reduziere in seiner Funktion, dann gleitet er dank des Allradantriebs durch die Kurven, auch bei Nässe und Kälte. Das ist schon wirklich nicht schlecht. Und auch wenn man ein bisschen flotter unterwegs ist, das ist ja auch so eine Sache. Mit so einem Auto ist man ja unter Umständen schon mal etwas flotter Unterwegs. Dementsprechend muss das Fahrwerk auch mitspielen und das tut es bei diesem Auto.“

Der 276 kW starke V6 mit Twin Turbolader beschleunigt die Sport-Limousine in 5,5 Sekunden auf Tempo 100. Im Gegensatz zu anderen Herstellern ist beim Koreaner erst bei 270 km/h Schluss mit Vortrieb.