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Fahrberichte

Alfa Romeo Stelvio

Freitag, 21. Dez. 2018

Der Stelvio ist Alfa Romeos Antwort auf den SUV-Boom, denn natürlich wollen sich auch die Italiener ein Stück von Kuchen abschneiden.

Reinhold Deisenhofer, Autotester:

„Man muss schon ganz schön selbstbewusst sein als Autohersteller, wenn man den Namen eines Modells nach dem höchsten Gebirgspass Italiens aussucht, dem Stilfser Joch oder auf italienisch Stelvio. Aber, heutzutage will ja jeder, auch wenn er nicht gerade auf 2500 Metern Höhe im Gebirge wohnt oder immer ins Gelände muss, zumindest so aussehen. Wir schauen mal, ob der Stelvio das kann.“

Der Stelvio ist Alfa Romeos Antwort auf den SUV-Boom. Mit seinen grauen Plastik-Anbauteilen, den großen Radhäusern und einer Höhe von 1,70 Metern bringt der Stelvio optisch alles mit, was ein gutes SUV ausmacht.

Angeboten wird das erste SUV der Marke mit einem Diesel Aggregat in drei Leistungsstufen und einem Benziner mit 147 beziehungsweise 206 kW. Bis auf die kleineren Diesel-Varianten, verfügen alle Versionen über Allradantrieb. Ein Pluspunkt, wenn man das Abenteuer auch abseits des Asphalts suchen möchte.

Das Schalten übernimmt in allen Versionen ein 8-Stufen-Automatikgetriebe. Wir testen den stärkeren der beiden Benziner. In 5,7 Sekunden beschleunigt unsere Version von Null auf 100 km/h. Schluss mit Vortrieb ist bei 230 km/h. Alle Benziner und alle Diesel erfüllen die Euro 6d-Temp Abgasnorm.

Reinhold Deisenhofer, Autotester:

„Der Alfa Romeo Stelvio sieht gut aus, ist sportlich aber gleichzeitig auch nützlich. Denn in seinen Kofferraum passen 1.600 Liter und der Kofferraumboden ist auch noch vollkommen eben, das ist gut bei der Beladung. Außerdem hat er noch schöne Rückleuchten. Aber holprige Straßen sind nicht so seins.“

Damit befindet sich der Stelvio in bester Gesellschaft, in der Runde der SUV, die den glatten Asphalt dem wilden Gelände vorziehen.