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Messeberichte

Highlights vom Genfer Autosalon 2018

Mittwoch, 14. Mär. 2018

Mit dem neuen A6 zeigt Audi beim Genfer Autosalon die achte Generation seiner erfolgreichen Oberklasse-Limousine erstmals einer breiten Öffentlichkeit. Sein Innenraum setzt konsequent auf ein volldigitales Bediensystem.

Mit dem neuen A6 zeigt Audi die achte Generation seiner erfolgreichen Oberklasse-Limousine erstmals einer breiten Öffentlichkeit. Sein Innenraum setzt konsequent auf ein volldigitales Bediensystem. Weitere Highlights sind ein Park- und Garagenpilot, sowie der Adaptive Fahrassistent.

Bei Toyota gibt es die dritte Generation des Auris zu sehen und einen Paukenschlags zu hören: Diesel adé!

Thomas Schalberger, Toyota:

„Das Fahrzeug ist deutlich übersichtlicher und mit dem neuen Auris verabschieden wir uns vom Diesel-Angebot in diesem Segment und wir werden zwei neue Hybridvarianten einführen.“

Mit der neuen Plattform ist der Auris vier Zentimeter länger und drei breiter geworden als sein Vorgänger.

Bei Lexus zeigt das neue Crossover-SUV UX als Weltpremiere. Die Front trägt den markentypischen Diabolo-Kühlergrill, das Design ist gewohnt futuristisch. Und trotz kompakter Abmessungen soll der UX im Fond viel Platz bieten. Der vordere Bereich ist auf den Fahrer zugeschnitten.

Smart feiert auf der Messe den Aufbruch in ein neues Zeitalter. Äußeres Zeichen: Ab sofort tragen die Elektromodelle den Namen EQ.

Annette Winkler, Smart:

„Ja wir haben die Entscheidung getroffen, dass wir schon in diesem Jahr in den USA und Canada, ab 2020 dann in Europa, ja nur noch elektrische Antriebe anbieten wollen.“

Auch Porsche überrascht: So zeigen die Stuttgarter zum ersten Mal das Konzeptfahrzeug Mission E Cross Turismo. Die Mischung aus Sportwagen und Offroader zeigt die nahe Zukunft der Elektromobiliät. Das Crossover CUV leistet über 440kW und soll eine Reichweite von mehr als 500 Kilometern ermöglichen.

Detlev von Platen, Porsche:

„Das ist, glaube ich, eine echte Überraschung, Wir haben es geschafft, dass es bis gerade noch, glaube ich, niemand wusste. Man hat es gesehen an den Gesichtern von vielen Leuten: ‚Wow,,,‘ war hier. Wir werden über 6 Milliarden Euro in den nächsten fünf Jahren in die Elektrifizierung unserer Modellreihen investieren.“

Schon am Vortag der Messe präsentierte Volkswagen ein weiteres Mitglied seiner rein elektrischen I.D.-Familie: Den I.D. Vizzion. Die elegante Limousine bietet einen Ausblick, wie sich VW die Mobilität am Ende des nächsten Jahrzehnts vorstellt.

Matthias Müller, Volkswagen:

„Ich bin mehr für Evolution. Und so wird es am Ende auch sein. Dass sich die Dinge jetzt über die nächsten zehn, 15 Jahre in eine Richtung entwickeln, die wir heute visionär beschreiben können.“

Gedanklich n der näheren Zukunft ist Skoda unterwegs: Sportlich, kompakt und voller fortschrittlicher Technologien – so sieht ŠKODA das Urban Crossover von morgen. Besonderes Highlight des Vision X: Sein besonders nachhaltiges Antriebskonzept kombiniert einen Erdgas-, Benzin- und Elektroantrieb.

Bernhard Maier, Skoda:

„Ein Auto, das den CO2-Austoß um mehr als 20 Prozent reduziert. Und wenn wir ihn noch mit Biogas fahren, oder E-Gas fahren, ist er sogar zu 100 Prozent CO2-neutral.“

Blickfang auf dem Stand der neuen Seat-Sportmarke Cupra ist der e-Racer mit einem reinen Elektroantrieb. Der Rennwagen kommt mit einer Dauerleistung von 300 kW und einer Spitzenleistung von bis zu 500 kW und soll ab 2019 in einem Wettbewerb für Tourenwagen mit reinem Elektroantrieb an den Start gehen.

Mazda zeigt mit dem Vision Coupe nicht nur neue zukunftsweisendes Design, sondern auch ein neues Konzept beim Motor.

Die limitierte Sonderedition zu Ehren des 50. Jubiläums des gleichnamigen Filmklassikers mit der Schauspielikone Steve McQueen kommt mit 341kW daher.

Madison McQueen, Enkelin des Hauptdarstellers:

„I will take this thing, no issue. I want it. I wanna take it to the track. It handles well, it's everything. I mean it doesn't get much better than this.“

“Ich nehm das Ding, keine Frage. Ich will mit ihm auf die Rennstrecke. Der fährt sich super. Viel besser geht es eigentlich nicht.”

Auch bei Mercedes gibt es einen neuen Traumsportwagen zu bestaunen, das AMG GT S Viertürer-Coupé. Es bietet R6- und V8-Motoren mit Leistungen von 320 bis 470kW. Nach SLS und GT ist es das nächste von AMG selbstständig entwickelte Fahrzeug. Die Fahrdynamik des Boliden lässt keine Wünsche offen. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 315km/h.

Tobias Moers, Geschäftsführer Mercedes-AMG:

„Also kommend aus den letzten Testfahrten kann ich schon sagen: Mission completed. Also wir haben das Ziel erreicht. Das Auto fährt unglaublich auf der Rennstrecke, auf der Nordschleife und du kannst jeden Tag mit dem Auto fahren, kannst deine Familie mitnehmen, hast einen großen Kofferraum.“

Ebenfalls in die Rubrik Traumautos gehört auch der Bentayga Hybrid des Luxusherstellers Bentley. Er verbindet einen 3-Liter V6 Benziner mit einem Elektromotor, der eine rein elektrische Reichweite von 50 Kilometern erlaubt. Das Aufladen der Batterie dauert an einer Ladestation gerade mal zwei-ein-halb Stunden, an der Steckdose zuhause sind es dagegen sieben-ein-halb. Der Innenraum bietet bentleytypischen Luxus.

Adrian Hallmark, CEO Bentley Motors:

“We have already comitted that by 2025 100 percent of our products will have a hybrid-option or fullelectric option.“

„Wir haben uns verpflichtet: Bis 2025 bieten wir jedes unserer Modelle als Hybrid- oder vollelektrische Version an.“