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Messeberichte

Mercedes-Benz auf der CES 2018

Samstag, 13. Jan. 2018

Die Elektronikmesse CES gewinnt auch für Automobilhersteller immer mehr an Bedeutung. Neben automatisiertem Fahren ist künstliche Intelligenz DAS Thema.

Gorden Wagener, Chief Design Officer Daimler AG:

„Ja immer mehr und mehr. Das sieht man ja, dass alle Autohersteller mittlerweile hier sind . Wir haben ein bisschen das Fass losgetreten. Wir haben ja schon sehr früh hier Studien gezeigt, angefangen von unserem Dice, diesem virtuellen Kubus bis hin zu der Vorstellung von dem F15 Concept Car Luxury in Motion, dem autonom fahrenden Aut, was über den Strip gefahren ist mit der Keynote von Dieter Zetsche. Also wir sind hier schon sehr früh aktiv gewesen weil es eben mehr und mehr wichtig wird. Und deshalb präsentieren wir heute unser neues Operating System hier auf der CES. Das erste, das wirklich auch durch-designed wurde, according to our guidelines, das heißt wir haben die gleichen Regeln angewendet die wir für die Autos, die Interiors, für den ganzen Markenlook anwenden und haben diese für ein User Interface angewendet und das macht es deutlich anders, als alles was man von Smartphones kennt.“

Das MBUX genannte System soll erstmals in der neuen A-Klasse zum Einsatz kommen. Einzigartig ist bei diesem System die künstliche Intelligenz, die Nutzer spezifische Vorlieben erkennt und speichert.

„Ja das ist eine neue Art zu designen. Weil es geht nicht nur darum ein Auto zu Designen. Ich muss im Prinzip die Marke designen und dazu gehört jeder Touchpoint der Marke. Nicht nur das Produkt. Das ist natürlich am wichtigsten, aber natürlich auch das Interface was mehr und mehr wichtig wird, was dann auch online auftaucht, der Look in der Werbung und so weiter und so fort. Deshalb haben wir diesen hollistischen Ansatz, dass wir alles genau nach unseren Regeln durchstylen, durch-designen, weil das gerade für so eine Luxus-Firma wie Mercedes besonders wichtig ist. Für das thema UX, also User Interaction, haben wir eine ganz eigene Organisation aufgebaut mit fast 100 Designern im Silicon Valley, in Deutschland, in Asien die dann zusammen an diesem System arbeiten.“