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Messeberichte

ZF zeigt Zukunftsvisionen —

CES 2018

Donnerstag, 11. Jan. 2018

Am ZF Messestand auf der CES herrscht großes Interesse, denn hier wird ein Ausblick auf die gar nicht weit entfernte Zukunft des autonom bewegenden automobilen Individualverkehrs gegeben.

Am ZF Messestand auf der CES herrscht großes Interesse.

Michael Hankel, Vorstandsmitglied ZF Friedrichhafen AG

In den letzten Jahren hat sich das stetig entwickelt und es ist für uns ein sehr wichtiger Platz geworden weil wir in dem Thema autonomous driving, connectivity und andere IT-Ausstattungen im Fahrzeug natürlich auch mit der Zeit gehen und uns sehr stark verändert haben. Dadurch entstehen neue Geschäftsmodelle, wir sprechen neu Partner an, wir sprechen neue Kunden an und dafür ist diese Messe ein idealer Platz.

Wir leben in einer Zeit von disruptiven Businessmodellen von denen wir oft nicht genau wissen, wie schnell sie sich ändern. Viele Dinge werden unheimlich schnell in den Markt gebracht, werden verbal transportiert, aber passieren dann doch nicht so schnell. Andere gehen schneller als wir erwartet haben und darauf müssen wir uns vorbereiten. Wir haben schon vor 6 Jahren eine Strategie ZF 2025 entwickelt. Diese Strategie bildet den Rahmen für uns, wie wir uns entwickeln wollen. Eine Folge davon war die Akquisition von TRW. Die hat uns natürlich beschäftigt aber hat uns auch wiederum auf eine Stufe gebracht mit der wir jetzt ein Portfolio an Produkten haben, wo wir die besten Voraussetzungen für autonomes Fahren , für connectivity, für elektronische Geräte, aber auch für e-mobility haben.

Wir wissen alle, dass wir in Richtung zero emission marschieren. Wir wollen in diese Richtung gehen, das ist auch unsere vision zero, die zum einen zero emissions und zero accidents hat, durch autonomes Fahren soll das Autofahren auch sicherer werden, aber das stellt uns auch vor große Herausforderungen. Wenn der Fahrer in einem Auto sich anders beschäftigen kann als nur mit Fahren, dann wird er seine Position wechseln. Dann braucht man schon wieder neue Airbag-Systeme, neue Rückhaltesysteme, neue sitze. Auch dafür haben wir in Kooperation zum Beispiel mit, haben wir Antworten gefunden und werden weiterhin Antworten finden. Man muss auf diese Dinge sehr flexibel reagieren und sich ihnen anpassen damit man auch in Zukunft, in 10, 15, 20 Jahren gute Geschäftsmodelle hat. Natürlich werden auch einige Technologien irgendwann verschwinden, aber Getriebe wird es noch sehr lange geben und das werden wir parallel machen. Wir werden Getriebe und auch verschiedene andere Produkte parallel laufen lassen. Wir müssen sie nur miteinander atmen lassen und unsere Fabriken so flexibel halten, dass wir auch dann entsprechend reagieren können und nicht über- oder unterinvestiert sind.