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Fahrberichte

Mercedes-Benz V-Klasse

Freitag, 29. Dez. 2017

Unterwegs mit einem Fahrzeug, das man zwar kaum übersehen, aber dafür nicht wirklich gut einordnen kann: Der Mercedes-Benz V-Klasse. Von weitem sieht er aus wie ein Transporter. Der heißt bei Daimler aber Vito und hat bis auf die Blechhaut nicht viel gemein mit diesem Fahrzeug. Aber was ist der „V“ denn nun für ein Auto?

Unser Testwagen stellt sozusagen die Speerspitze des V-Klasse Portfolios dar. Die Top-Motorisierung in Deutschland leistet ordentliche 140 kW und auch die Annehmlichkeiten im Inneren schöpfen aus dem Vollen.

Das Panoramadach bietet ein sehr schönes Raumgefühl und auf Wunsch auch Frischluft im Fond.

Praktisch ist der erhältliche Tisch, der sich verschieben und ausklappen lässt. Wenn man ihn bestellt, gibt es automatisch Getränkehalter hinten dazu.

Die Sitze kann man nicht drehen – so wie bei mancher Konkurrenz. Sie müssen aus- und andersrum wieder eingebaut werden. Als Entschädigung bieten sie nach dieser Aktion etwas Abkühlung.

In der „Exclusive“-Ausstattung gibt es eine Mittelkonsole, die man eigentlich nicht braucht. Aber sie bietet eine 220Volt-Steckdose, die man sonst vergebens sucht.

Den angegebenen Verbrauch von sechs Litern Diesel auf 100 km haben wir bei unserem Testwagen um drei Liter verfehlt. Bei einem Leergewicht von über 2,5 Tonnen und einem Maximalgewicht von über drei Tonnen verwundert das aber auch nicht. Im Vergleich zu anderen Fahrzeugen mit weitaus weniger Nutzwert ist das ein akzeptabler Wert.