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Fahrberichte

Der neue Nissan Micra

Mittwoch, 8. Nov. 2017

Ist er es? Oder ist er es nicht? Eigentlich ist dieser Kleine seit Jahrzehnten ein vertrauter Anbllick im Straßenbild. Vor 35 Jahren hat Nissan den Micra auf die Straße gesetzt. Aber dieser hier sieht irgendwie anders aus.

Von außen gibt sich der knapp vier Meter lange Micra sportlich. Eine schwarze Spoilerlippe in der Frontschürze, langgestreckte Scheinwerfer, die von dynamischen Sicken umflossen werden.

Kurze Überhänge vorn und hinten…

dazu eine schwarze Zierleiste, die die Länge des Fahrzeugs betont. Mit ihrer asymmetrischen Form sind die Rückleuchten ein echter Hingucker am Heck. kunstvoll in die Karosserie integriert. Natürlich darf auch ein Dachkantenspoiler nicht fehlen. Ebenso wie ein Diffusor mit mittig integriertem Bremslicht, wie man es aus dem Rennsport kennt.

Im Innenraum fallen die vielen Knöpfe auf, mit denen von der Mittelkonsole und vom Lenkrad aus Funktionen gesteuert werden können.

Links unten neben der Start-Stopp-Funktion ist die Aktivierung des Spurhalteassistenten angeordnet, der den Wagen wenn nötig in der Fahrspur hält. Er kostet in den meisten Fällen allerdings 500 Euro extra. Insgesamt stehen fünf Ausstattungslinien für den Micra zur Wahl.

Wir testen den Diesel, der seine Kraft aus 1,5 Litern Hubraum generiert. Bei 2000 Umdrehungen pro Minute erreicht er sein maximales Drehmoment von 220 Newtonmetern. Damit ist er in der Tat um einiges schwungvoller unterwegs, als die beiden Benziner.

Dennoch: Er braucht 11,9 Sekunden von Null auf 100 km/h. Dafür soll unsere Version mit Start-Stopp-Funktion im Schnitt nur 3,5 Liter Diesel auf 100 Kilometer benötigen.

Die ganze Sache hat auch einen Verlierer, nämlich den Nissan Note. Der Micra mit seiner neu gewonnenen Größe soll den größeren Bruder zukünftig ersetzen.