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Fahrberichte

Cadillac ATS-V

Donnerstag, 21. Sep. 2017

Das Sportpaket mit Carbon-Anbauteilen für 5.500€ macht deutlich, dass das V beim ATS für die maximale sportliche Ausbaustufe steht. Er hält spielend mit anderen US-Kraftbolzen wie dem Camaro oder der Corvette mit.

Natürlich gibt es auch beim ATSV Chrom und Erinnerungen an die Historie von Cadillac. Aber spätestens das Sportpaket mit Carbon-Anbauteilen für 5.500€ macht deutlich, dass das V beim ATS für die maximale sportliche Ausbaustufe steht. Er hält spielend mit anderen US-Kraftbolzen wie dem Camaro oder der Corvette mit.

346 kW Leistung mobilisiert der ATS-V. Wer ihn kauft, macht sich eher wenig Gedanken über Luftverschmutzung, denn schon der offizielle Normverbrauch von 11,6 Litern auf 100 Kilometer ist happig. Und in der Praxis dürfte da noch deutlich was draufkommen.

Mit dem Magnetic-Ride-Dämpfersystem ist das Fahrzeug in der Lage, ständig die Beanspruchung des Fahrwerks zu messen und abhängig vom gewählten Fahrmodus blitzschnell das optimale Set-Up zu finden.

In 3,9 Sekunden geht es von 0 auf 100 km/h, und auch Kurven meistert der Cadillac souverän. Seine Konkurrenten in Deutschland: BMW M3 und der Mercedes AMG C63.

Anders als bei der deutschen Konkurrenz fehlt bei den Bremsen eine Carbon-Keramik-Option. Aber auch die eingebaute Version des italienischen Spezialisten Brembo macht ihre Sache gut.

Dank der speziell für den ATSV maßgeschneiderten Reifen bleibt der Amerikaner auch beim schnellen Herausbeschleunigen aus Kurven gut beherrschbar.

Im Innenraum trifft Performance auf Luxus. Veloursleder, Leder, Klavierlack und Schalt-Paddles aus Magnesium. Das Handy des Fahrers lässt sich während der Fahrt verstecken, induktive Ladestation inklusive.

Der Einstiegspreis für das prestigeträchtige Kraftpaket: knapp 70.000 € in Deutschland.