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Fahrberichte

Mercedes-AMG GT R

Montag, 11. Sep. 2017

GT - Gran Turismo, das stehet seit je her für besonders sportliche Fahrzeuge.

Acht Varianten umfasst die Mercedes-AMG GT Familie heute, vier Coupés und zwei Roadster, dazu kommen die beiden reinrassigen Rennwagen AMG GT3 und GT4, die speziell für den Kundensport entwickelt wurden.

Ihnen am nächsten kommt der GT R. Er verfügt über 585 PS Leistung und eine Höchstgeschwindigkeit von 318 km/h.

O-Ton (deutsch): Bernd Schneider – ehemaliger DTM-Rennfahrer

„Das besondere und außergewöhnliche am GT R ist, dass jeder Fahrer sein individuelles Setup machen kann. Angefangen von den verschiedenen Dämpfereinstellungen, Traktionskontrolle mit neun Stufen verstellbar. Aber auch wie aggressiv Motor und Getriebe zu sein haben. Und kann dort die beste Performance aus sich und aus dem GT R rausholen. Denn ich denke, dass ist heute das wichtigste, wenn man heute auf der Rennstrecke ist, dass bei verschiedenen Bedingungen immer das bestmögliche Setup hat.“

Mit einem spektakulären Kühlergrill im Stil der Panamericana-Rennwagen aus den Fünfzigern zieht er die Blicke auf sich. Der giftgrüne Lack wurde dem AMG GT R in Anlehnung an seinen Entwicklungsort, der Grünen Hölle des Nürburgrings, verpasst.

Der GT R bringt jede Menge Rennstreckentechnik auf die Straße. Das beginnt beim Leichtbau, der mit viel Aluminium und Karbon sowie geschmiedeten Rädern das Gewicht auf 1630 Kilo drückt. Damit wiegt der GT R, obwohl deutlich mehr Technik drinsteckt, 15 Kilo weniger als das S-Modell und kommt so auf ein verlockendes Leistungsgewicht von 2,66 Kilogramm pro PS.

O-Ton (deutsch): Bernd Schneider – ehemaliger DTM-Rennfahrer

„Der Unterschied vom GT R zu seinen Brüdern auf der Straße ist, dass er nochmal eine ganze Ecke sportlicher ist. Die normale Straße perfekt kann macht dort auch richtig Spaß zu fahren. Aber richtig wohl fühlt er sich auf der Rennstrecke und erinnert mich stark an meine DTM-Zeit, denn das Auto ist so präzise und genau zu fahren, wie ein DTM-Auto.“

Also ein perfektes Fahrzeug für die Straße und die Rennstrecke, wäre da nicht der Preis von über 165.000 Euro!