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Fahrberichte

Aston Martin DB11

Sonntag, 9. Jul. 2017

Der offizielle Nachfolger des DB9 beeindruckt schon auf den ersten Blick und das nicht nur bei Sonnenschein. Der Brite wirkt optisch eben klassisch-elegant und nie aufdringlich. Die Designsprache des DB11 dient künftig als Basis für alle Modelle bei Aston Martin. Schweller und Spoiler sucht man vergebens. Understatement war das oberste Gebot. Die Briten haben sogar einen „Silent Start“ programmiert. Mit Rücksicht auf die Nachbarn hält der DB11 auf den ersten Metern die Schallklappen im Auspuff geschlossen. Aber er kann auch anders.

Dann brüllt der Zwölfzylinder aus allen Rohren.

Der Gentleman-Racer bringt 447 kW mit und schießt in 3,9 Sekunden von 0 auf 100. Ein maximales Drehmoment von 700 Newtonmetern und die Höchstgeschwindigkeit von 322 km/h versprechen genauso unvernünftigen wie wunderbaren Fahrspaß.

Der DB11 fährt viel schneller und schärfer, als man ihm auf den ersten Blick zutraut. Insgesamt wirkt er so ganz anders als seine Konkurrenten: Ihm fehlt das opernhafte Drama eines Ferrari, die fast schon peinliche Brutalität eines Lamborghini und er wälzt sich auch nicht brachial wie ein Bentley voran. Vielmehr fühlt sich der DB11 auch bei rasanter Fahrt an, als sei Geschwindigkeit eine Selbstverständlichkeit.