Fahrberichte

Ford Ranger Limited

Dienstag, 30. Mai. 2017

Auch wenn Pick-Ups in Deutschland bis dato nicht die übliche Wahl beim Autokauf waren, für Ford sind die Autos mit Ladefläche eines der wichtigsten Standbeine. Der größere F150, der in Amerika verkauft wird, ist unter den Top Drei der meistverkauften Autos der Welt. In Europa muss der kleinere Ranger reichen und ist Europas Pick Up Nummer 1.

Der 118 kW starke 2,2 Liter Diesel Motor unseres Rangers ist zwar nicht der leiseste, aber nur im kalten Zustand beim Beschleunigen ist der Klang wirklich nervig.

Mit einer Höhe von bis zu 1,85m ist der Ranger fast 20 cm höher als ein aktueller VW Tiguan. Auch in Sachen Assistenzsysteme hat der Ranger mehr zu bieten, als man denkt.

Weitere technische Raffinessen bietet der Ranger für`s Gelände. Ein zuschaltbarer Allradantrieb, auch mit kurzer Untersetzung, hilft auf schwierigem Untergrund. Ein zusätzliches Offroadpaket mit Unterfahrschutz und zuschaltbarer Differentialsperre hinten kostet rund 400€. Wer allerdings wie wir im Test nur auf Waldwegen unterwegs ist, um zum Beispiel Feuerholz zu holen, braucht sich keine Gedanken um Allraduntersetzung und Sperren zu machen. Auch als Baustellenfahrzeug wird der Ranger europaweit geschätzt.

Ein cleveres Detail des Nutzfahrzeugs ist das gekühlte Fach in der Mittelarmlehne.

Außen robust und kantig macht der Ranger keinen Heel aus seiner rauen Natur.

In der Limited Ausstattung gibt es den verchromten „Sportbügel“ auf der Ladefläche ohne Aufpreis. Ein sinnvolles Extra ist ein abschließbares Laderaumrollo. Diese Variante kostet jedoch fast 2000€.