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Fahrberichte

Lexus IS 300h

Donnerstag, 26. Jan. 2017

Seit seiner Markteinführung ist der Lexus IS eines der wichtigsten Modelle des japanischen Herstellers. In 17 Jahren und drei Generationen hat er sich weltweit über eine Million mal verkauft. Jetzt hat der speziell für den europäischen Markt konzipierte Wagen ein Facelift erhalten.

Äußerlich sind es Details, die ihn von seinem Vorgänger unterscheiden. Die Taille des Diabologrills wurde nach oben verlagert, was den Schwerpunkt optisch nach unten bringt. Dazu gibt es neue Lufteinlässe und ein Tagfahrlicht, das - etwas vom Scheinwerfer abgerückt - mehr Präsenz erhält. Scheinwerfer und Heckleuchten sind komplett in LED-Technik gestaltet.

Im Innenraum hat der Lexus IS ein neues 10,3 Zoll großes Display erhalten und neue Eingabetasten sollen den Umgang mit dem Marken-typischen Bedienjoystick vereinfachen.

Die entscheidenden Unterschiede lassen sich bei den Fahrwerkskomponenten finden. Achsen, Dämpfer und Karosserie zeichnen sich durch verbesserte Steifigkeit aus. In Verbindung mit neuer Software für die elektro-mechanische Lenkung sorgt das für ein optimiertes Lenkgefühl. Die F-Sport Varianten haben außerdem ein adaptiv variables Fahrwerk erhalten.

Wir testen den Lexus IS als Hybrid-Version 300h . In Europa ist sie mit 90 Prozent Anteil gegenüber dem Turbobenziner das gefragtere Modell. Am Anrieb hat sich mit dem Facelift bei beiden Versionen nichts verändert. Durch verbesserte Aerodynamik lassen sich allerdings 0,1 Liter Benzin auf 100 Kilometer sparen. Rein elektrisch kann der Hybrid nach wie vor nur wenige Kilometer zurücklegen. Für die Zukunft ist Lexus aber vorbereitet.

Markus Burgmer, Lexus:

„Das Fahrzeug kann ja heute schon rein elektrisch fahren. Und das ganze ist heute noch gekoppelt, weil wir das im Moment als das zeitgemäße Konzept wahrnehmen und denken, dass das im Moment richtig in die Zeit passt, weil man eben autark ist und nicht auf externe Ladung angewiesen ist. Technisch ist es aber Möglich. Wir schauen uns den Markt dafür sehr genau an. Theoretisch wäre es denkbar den Benzinmotor herauszunehmen, eine größere Batterie mit einer größeren Kapazität zu verbauen und dann werden auch noch höhere Reichweiten erzielt werden.“

In Deutschland kostet der neue Lexus IS 300h mindestens 38.500 Euro.