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Fahrberichte

Skoda Octavia RS 230

Donnerstag, 29. Dez. 2016

Skoda macht aus einer Schnecke einen Sportler. Jetzt gibt es einen RS mit noch mehr Leistung, den RS 230. Von außen verraten nur Details die Sportlichkeit der unauffälligen Limousine.

Am auffälligsten: die Logos.

Gestartet wird unser Testwagen standesgemäß per Knopfdruck.

Auch nicht verkehrt ist der Preis: ab 35.290 € in Deutschland. Zu diesem Preis erhält man aber nicht nur einen Leistungszuwachs von 7 kW gegenüber dem Standard RS, sondern ein elektrohydraulisches Sperrdifferential an der Vorderachse, welches die Leistung je nach Bedarf zwischen den Vorderrädern verteilt. Mit dem DSG Doppelkupplungsgetriebe spurtet der stärkste Octavia in 6,8 Sekunden auf 100 km/h.

Die Abgasanlage wurde für den RS 230 noch einmal überarbeitet. Die Ingenieure achteten jedoch darauf, dass der Klang nicht zu penetrant ist und die Insassen auf langen Strecken nicht in den Wahnsinn treibt. Schließlich ist ein Octavia auch in der RS Version ein Auto für jeden Tag und kein reines Spaßgerät.

Auch im Innenraum zeigt der RS am deutlichsten durch Logos seine Sportlergene. Viele Komponenten kennt man schon aus anderen Fahrzeugen.

Der Fahrmodischalter beeinflusst zur Zeit nur die Lenkung, das DSG und das Sperrdifferential. Die Stoßdämpfer sind noch nicht verstellbar. Der Kofferraum fasst 590 Liter.

Mit dem RS 230 hat Skoda versucht, den Octavia RS mit bewährter Technik aus dem VW Regal noch einmal nachzuschärfen und das ist ihnen auch gelungen. Doch war es die Mühe wert? Schließlich war auch der normale RS bis heute kein Ladenhüter.