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Herstellerberichte

Hymer Fahrsicherheit am Sachsenring

Donnerstag, 1. Dez. 2016

Wohnmobile haben ihre Tücken und stellen Fahrer oft vor schwierige Herausforderungen. Ob beim Rangieren, Kurvenfahren oder im Bremsverhalten, um den Urlaub mit dem Freizeitfahrzeug ganz entspannt zu gestalten, helfen spezielle Sicherheitstrainings.

Reisen mit dem Wohnmobil. Für viele Menschen ist das ein Gefühl von Unabhängigkeit und Freiheit.

Doch Wohnmobile haben ihre Tücken und stellen den Fahrer oft vor schwierige Herausforderungen. Ob beim Rangieren, Kurvenfahren oder im Bremsverhalten, um den Urlaub mit dem Freizeitfahrzeug ganz entspannt zu gestalten, helfen spezielle Sicherheitstrainings.

Der Reisemobilhersteller Hymer bietet seit 2016 solche Fahrsicherheitstrainings an.

Unter professioneller Anleitung erfahren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, was der Fahrer selbst dazu beitragen kann, um in jeder Situation richtig zu reagieren und sicher unterwegs zu sein.

Das sichere Beladen des Fahrzeugs steht an vorderster Stelle.

Ronald Geyer, Veranstaltungsleiter:

„Immer bevor man losfährt nochmal eine Sichtkontrolle durchführt. Und das alles dahin verstaut, dahin verpackt wo es hingehört. Also alles das was sich bewegen kann, dass muss man verstauen und da hat man sich ja vorher ein kleines Konzept erarbeitet, wo kommt was hin, das man dass auch Vorschriftsmäßig so rein baut und so verpresst das es eben gar nicht in eine Bewegung in längs, oder in Querrichtung kommen kann.“

Sonst kann sich bei einer Vollbremsung, unzureichend gesicherte Ladung in gefährliche Geschosse verwandeln.

Eine Fahrt auf der Kreisbahn bringt auch dem routinierten Wohnmobilfahrer neue Einblicke. Hier soll folgende Situation trainiert werden. Der Fahrer unterschätzt eine Kurve und fährt zu schnell in diese hinein.

Helmut Hengst, Fahrsicherheitstrainer:

„Sie sind auf rutschigen auf der glatten Fahrbahn ins schieben gekommen. Und der Fehler ist immer man lenkt automatisch mehr. Und wenn man jetzt auf die griffige Bahn kommt, dann ist die Gefahr des Kippens. Darum ganz wichtig, Geschwindigkeit reduzieren und darum das Bremsen zu trainieren.“

Erstaunlich ist es für die Teilnehmer, wie viel Bremsweg oft durch unentschlossenes Handeln verschenkt wird. Im Ernstfall ist aber genau das der Unterschied zwischen Schreck und Crash.

Beim Training haben Fahrer und Beifahrer auch die Möglichkeit, sich aufeinander einzuspielen. Richtiges Einweisen kann hier gefahrlos geübt werden, wobei die Trainer immer wieder mit nützlichen Praxistipps zur Stelle sind.

Am Ende des Tages erhält jeder Teilnehmer eine Urkunde und die Sicherheit das Wohnmobil in Grenzsituationen bewegt zu haben.

Ziel aller Übungen ist es, das richtige Handlungsmuster für den Notfall einzuüben. Wer seine Grenzen und die seines Fahrzeugs kennt, fährt bewusster – und damit sicherer.