Facebook Pixel

Fahrberichte

Mercedes-AMG E 63 S

Mittwoch, 30. Nov. 2016

Mercedes-AMG schickt die stärkste E-Klasse überhaupt auf die Straße. Mit dem E 63 S wird jeder zum Rennfahrer. Der Werkstuner aus Affalterbach hat an diesem Wagen mehr modifiziert als je zuvor.

„612 PS ist eine absolute Hausnummer. 850 Nm Drehmoment, egal in welchem Gang man um die Kurve fährt, es schiebt immer an. Der Top-Speed ist bei 250 km/h abgeriegelt. Mit dem AMG-Drivers Package kommt man auf 300 km/h. Das ist glaube ich für jede Rennstrecke genug, denn die sind ja meistens nicht so schnell. Aber der würde glaube ich in Monza die 300 knacken. Von Null auf 100 in 3,4 Sekunden, das ist beispielslos das gibt es in der Klasse überhaupt nirgends wo. Ich denke, mit dem Auto auf der Rennstrecke, da kann der eine oder andere Sportwagen sich warm anziehen.“

Der Verbrauch liegt dank Zylinderabschaltung bei circa 9 Liter auf 100 km. Bewegt man den E 63 S allerdings auf der Rennstrecke ist der Verbrauch natürlich nicht mal mehr Ansatzweise zu erreichen.

Dank des neu entwickelte Allradantriebs AMG Performance 4MATIC+ hat man maximalen Grip in jeder Kurve. Die Antriebskräfte können variabel, aber auch bis zu 100 Prozent, auf die Vorder- oder Hinterachse verteilt werden. Ein spezieller Drift Modus schaltet den Allradantrieb ab und macht die E-Klasse zur absoluten Heckschleuder.

„Ich denke der Käufer, der sich so ein Auto in die Garage stellt und ab und zu mal auf die Rennstrecke geht, denn es ist ja ein Alltagsauto, wo man seinen Geschäften mit nachgeht. Aber wer mal auf die Rennstrecke geht, sollte gut sich vorbereiten. Sollte sich mit dem Auto vertraut sein. Sollte überlegen, mit was fange ich an, wir haben verschiedene Dynamic-select Einstellungen. Das heißt, wenn ich auf Sportplus fahre, dann habe ich das ESP noch angeschaltet und da würde ich mich ganz langsam Schritt für Schritt an die Limits bewegen, denn es ist wirklich ein Auto, was sehr schön zu fahren ist. Es verzeiht jeden Fehler, aber es hat die Power und die Kraft, schnell hohe Geschwindigkeiten zu erreichen und dann sollte man sich auch ganz sicher sein, mit dem, was man tut.“

Ab März 2017 dürfen die Käufer hinter dem Steuer der aktuell stärksten E-Klasse Platz nehmen.