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Fahrberichte

Jeep Wrangler Rubicon

Montag, 21. Nov. 2016

Es gibt Autos, die sehen zwar Retro aus, sind aber keine auf alt getrimmten Marketing-Gags, sondern über die Jahre nur behutsam überarbeitete Urgesteine. Genau so eins hat auch der amerikanische Hersteller Jeep im Angebot, der mittlerweile zu Fiat gehört. Der Name seit 1987: Wrangler.

Der Wrangler in der Rubicon Ausführung ist mit einem Benzin- oder einem Diesel Aggregat erhältlich. Beide haben keine sonderlich berauschende Umweltbilanz. Unser Diesel Wrangler hat einen CO2-Ausstoß von 237 g/km. 44.000 € kostet unser Testwagen. Eine stolze Summe für ein Auto, das nicht grade auf dem letzten Stand in Sachen Stil und Technik ist.

Immerhin muss man mit so einem Offroader den Dreck nicht scheuen. Der Rubicon ist nicht für das Flanieren in der Stadt gebaut.

Er ist einfach und robust. Ein vollwertiges Ersatzrad am Heck kommt gelegen, sollte man doch mal über etwas fahren, was selbst die Offroad-Reifen nicht verkraften.

In Deutschland gibt es leider wenige Möglichkeiten einen Wrangler wirklich an seine Grenzen zu bringen.

In den USA gibt es derweil einige Fans, die ihren Rubicon ohne Probleme über schwierigstes Gelände manövrieren. Kein Wunder bei einer Bodenfreiheit von gut 26 cm.

Hier macht sich die altertümlich wirkende Technik bezahlt. Wohl kaum ein moderner SUV wäre in der Lage, ein solches Gelände zu durchqueren.

Der Wrangler ist ein automobiler Dinosaurier, der sich nicht um Trends kümmert. Er macht am Ende des Tages genau das, wofür er gebaut wurde: Auch im schwierigsten Gelände den Fahrer nie im Stich lassen.