Fahrberichte

Opel Karl —

der kleinste

Mittwoch, 21. Sep. 2016

Seit Juni 2015 ist das Einstiegsmodell von Opel auf dem deutschen Markt erhältlich. Der Karl ist das kleinste Modell, doch steht er trotzdem nicht im Schatten seiner großen Konzernbrüder. Er lockt vor allem mit seinem Preis. Dieser liegt für die Einstiegsvariante bei 9.500 Euro in Deutschland. Trotz dieses relativ günstigen Angebots bietet der Karl serienmäßig unter anderem ein Infotainment-System.

Der von uns getestete 1 Liter 3 Zylinder Benzin-Motor leistet 55 kW und kann den Wagen bis auf eine maximale Geschwindigkeit von 170 Km/h beschleunigen. Der Durchschnittsverbrauch liegt bei unter 5 Litern auf 100km.

Alle Komponenten und Anbauteile wurden auf Geräusch- und Vibrationsarmut getrimmt. Angefangen beim resonanzarm konstruierten Motorblock über die zweigeteilte Ölwanne, den in den Zylinderkopf integrierten Abgaskrümmer bis hin zum extra gedämmten Ventildeckel.

Die Sitze bestehen bei der höchsten Ausstattungsvariante INNOVATION aus einer Kombination aus Stoff und Ledernachbildung.

Ab der mittleren Ausstattung „Edition“ gibt es im Karl einen City-Modus. Er vereinfacht auf Knopfdruck das Rangieren im Stadtverkehr. Bekannt ist diese Technik schon aus dem Adam und dem Corsa.

Auch in punkto Fahrverhalten braucht sich der Karl nicht zu verstecken. Dafür sorgen die clever konstruierten McPherson-Federbeine an der Vorderachse. Bei ihnen sind die Federn speziell geformt, so dass sie einen Teil der auftretenden Querkräfte kompensieren. Dadurch können wiederum die Stoßdämpfer komfortabler ansprechen und werden zudem geschont, was eine längere Lebensdauer bedeutet.

Opel zeigt mit dem Karl auch, dass man das alte Image loswerden will. Karg, altbacken und langweilig war gestern.